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Großübung: Einsatzkräfte probten den Ernstfall

Peine Großübung: Einsatzkräfte probten den Ernstfall

Vöhrum. Rauch stieg am Freitagabend aus dem Treppenhaus des Haus Doris, überall flackerten Blaulicht und Feuerwehrleute bestimmten das Bild auf dem Gelände des Seniorenpflegeheims: Grund dafür war glücklicherweise kein Brand, sondern eine groß angelegte Übung der Feuerwehr und Rettungskräfte aus dem Peiner Land.

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Übung unter realistischen Bedingungen: Geprobt wurde ein sogenannter Manf-Einsatz mit einem Massenanfall von Verletzten, bei dem viele versorgt werden müssen.

Gegen 18.20 Uhr ertönten in Vöhrum die Feuersirenen. Einer der Rauchmelder im Heim hatte Alarm ausgelöst, dicker Qualm begann über das Treppenhaus bis zum zweiten Obergeschoss zu ziehen. In Windeseile rückten zuerst die Ortswehr Vöhrum und die Drehleitergruppe der Kernstadtfeuerwehr an. Weitere Kräfte wurden schnell nach alarmiert, denn 15 Bewohner, gespielt von Statisten, befanden sich noch im zweiten Obergeschoss.

Während sich die ersten Feuerwehrleute unter Atemschutz dem vermeintlichen Brandherd näherten, wurden die „Verletzten“ per Tragetuch, Rollstuhl oder mit eigener Kraft zunächst in den sicheren Aufenthaltsraum der Etage, danach ins Freie gebracht, wo die ärztliche Versorgung stattfand. Dabei waren es natürlich nicht die echten Bewohner, sondern Statisten, die in den Betten und Stühlen auf ihre Rettung warteten.

„Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in dieser Größenordnung mit Verletzten zu üben“, erklärt Francesco Schweer, Sprecher der Feuerwehr Peine. Insgesamt 110 Einsatzkräfte probten unter den realitätsnahen Bedingungen das Zusammenspiel für den Ernstfall.

Die Feuerwehr war dabei mit 18 Fahrzeugen und 81 Kameraden vor Ort, der Rettungsdienst mit zwei Notärzten, 27 Helfern, neun Rettungswagen und zwei Sonderfahrzeugen. Heimleiter Nils Schwichtenberg hatte die Anregung zu dieser Maßnahme gegeben. „Im Großen und Ganzen ist der Einsatz gut verlaufen“, zog Schweer am Ende eine positive Bilanz der Übung. Erschwerend für die Einsatzkräfte war am Samstag die Sperrung der Autobahn 2 nach einem Unfall am Vortag. Der Verkehr musste kurzfristig umgeleitet werden, berichtet der Sprecher. In Vöhrum ging in der Folge teilweise nichts mehr, auch der Schwerlastverkehr musste zeitweise über Nebenstraßen umgeleitet werden.

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