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Großrazzia wegen Kokain-Handels: BKA durchsuchte Häuser in Peine

Bundeskriminalamt Großrazzia wegen Kokain-Handels: BKA durchsuchte Häuser in Peine

Peine. Erfolgreiche Großrazzia wegen Kokain-Handels: Gestern Morgen haben Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA), mehrerer Landespolizeien sowie spanischer Behörden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt drei deutsche Haupttäter (39 bis 48 Jahre) wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz festgenommen und bundesweit 22 Wohn- und Geschäftsgebäude durchsucht. Darunter waren drei Gebäude in Peine - eines davon laut PAZ-Informationen an der Jägerstraße.

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Kokain-Handel: Die Beamten nahmen drei Haupttäter fest.

Der zuständige Darmstädter Staatsanwalt Noah Krüger sagte der PAZ: „Die BKA-Beamten haben in Peine drei Gebäude untersucht, wobei kleine Drogenmengen gefunden und Geschäftsunterlagen beschlagnahmt wurden.“ Keiner der Haupttäter komme aus der Fuhsestadt, man gehe aber davon aus, dass hier kriminelle Zwischenhändler oder Scheinfirmen tätig waren.

Den verdächtigen drei Männern, die in Hessen, Bayern und Spanien leben, wird internationaler Handel mit Kokain in nicht geringen Mengen vorgeworfen. Sie befinden sich vorläufig in Untersuchungshaft, und der Haftbefehl wird derzeit laut Krüger überprüft.

90 Einsatzkräfte durchsuchten gestern neben Peine auch in Berg und Stuttgart (Baden-Württemberg), Bubenreuth, Döhlau, Erlangen und Nürnberg (Bayern), Frankfurt am Main (Hessen) sowie in Spanien insgesamt 22 Wohnungen. Dabei stellten sie Drogen sowie umfangreiche schriftliche Unterlagen, Computer und Mobiltelefone sicher.

Dem Einsatz ging die Sicherstellung von insgesamt 280 Kilogramm Kokain am Zolllager des Flughafens Callao in Lima (Peru) im Januar 2012 voraus. Das Rauschgift war in eigens für den Schmuggel umgearbeiteten Maschinenteilen verbaut und sollte per Luftfracht an eine dänische Firma geliefert werden. Diese wurde, so das Ergebnis der anschließenden Ermittlungen des BKA in Wiesbaden, durch einen deutschen Staatsangehörigen betrieben.

Um den Rauschgifthandel durch vermeintlich legale wirtschaftliche Aktivitäten zu verschleiern, gründeten die Täter mehrere Firmen in Südamerika. Die Untersuchungen werden jetzt nach Angaben der Staatsanwaltschaft Darmstadt fortgesetzt.

tk

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