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Großes Richtfest für neues Hallenbad

Peine Großes Richtfest für neues Hallenbad

Etwas schief, aber mit ordentlich Schwung - den letzten Nagel hat Dietmar Meyer, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Peine, Freitag beim großen Richtfest zum neuen Hallenbad am Neustadtmühlendamm eingeschlagen.

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Feierten Richtfest (v.l.): Stellvertretender Bauleiter Oliver Tober, Zimmermann Dieter Riedel, Bäder-Bereichsleiterin Kerstin Haupt, Polier Uwe Wittek, Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann, Architekt Rolf Böker sowie Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Dietmar Meyer.

Peine. Von Janine Kluge

„Heute feiern wir die Handwerker“, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann in seiner Rede an die Gäste aus Politik und Wirtschaft. „Dank ihrer guten Arbeit bin ich optimistisch, dass wir das neue Hallenbad im Sommer 2015 eröffnen können.“

Doch bis gestern der blau-weiß geschmückte Richtkranz zusammen mit dem neuen Logo des „P3“, wie das neue Schwimmbad heißen wird, feierlich empor gehoben werden konnte, war es für die Handwerker ein langer Weg. Von April bis Oktober mussten die Bauhandwerker knapp eine Viertelmillion Kubikmeter Wasser abpumpen, um die Baugrube trocken zu legen. „Das ist fast 400 Mal der Inhalt unseres künftigen Schwimmbeckens“, verglich Schürmann. Zudem wurden 111 Bohrpfähle mit einer Gesamtlänge von mehr als 1,3 Kilometern im Boden versenkt.

Doch nun steht der Rohbau am Neustadtmühlendamm und lässt bereits erahnen, welche Formen das neue Hallenbad annehmen wird. Sport-Schwimmbecken, Aktions- und Nichtschwimmerbecken, überdachte Wasserspielfläche, Saunalandschaft - das „P3“ soll ein „kleines, aber feines Badeparadies“ werden, so Schürmann, das auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt werden soll.

Doch bis es soweit ist, sollen „pünktlich zum Jahreswechsel“ die Innenarbeiten beginnen. „Dann sind die Estrichleger, Fliesenleger, Tischler, Saunabauer und andere Gewerke gefragt“, blickte Schürmann voraus. „Wir gehen davon aus, dass die gesamten Innenarbeiten rund ein halbes Jahr dauern werden. Wir liegen im Zeit- und Kostenplan.“ Die anvisierten Baukosten von 6,4 Millionen Euro werde man voraussichtlich einhalten.

Herzstück der neuen Sport-, Freizeit- und Wellnesseinrichtung soll das große 25-Meter-Schwimmbecken werden. „Dieses ist wettkampftauglich und damit eine gute Sportstätte für Schwimmsportler und für den Schwimmunterricht der Peiner Schulen“, sagte Schürmann. Außerdem entsteht ein Aktions- und Nichtschwimmerbecken mit einer variablen Wassertiefe bis 1,80 Meter. Das soll nicht nur von Nichtschwimmern, sondern auch für Fitness-Kurse und andere Gesundheits-Angebote genutzt werden. Mit Stolz verkündete Schürmann auch, dass es nun definitiv eine Saunalandschaft geben wird. Für zusätzlich eine Million Euro entstehen eine Kräutersauna, ein Dampfbad, eine klassische finnische Sauna sowie Kneippanwendungen, Infrarot-Tiefenwärme und ein Ruhebereich.

„Das P3 ist ein beachtliches Projekt“, fasste Schürmann zusammen. „Wirtschaftlich war es die einzig vernünftige Entscheidung, Hallen- und Freibad räumlich zusammenzuführen.“

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