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Großeinsatz nach Wasserschaden in Peine

Peine Großeinsatz nach Wasserschaden in Peine

Mehrere Wasserrohrbrüche auf einmal sorgten gestern um etwa 15 Uhr dafür, dass ein Haus an der Peiner Werderstraße völlig unbewohnbar wurde. Etwa drei Stunden waren Feuerwehr, Polizei und Stadtwerke im Einsatz. Der Schaden könnte in den sechsstelligen Bereich gehen.

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Hoher Schaden: Etwa 180 Kubikmeter Wasser liefen in den betroffenen Altbau. Ob eine Sanierung möglich ist, blieb vorerst unklar.

Quelle: azi

Peine. 180 Kubikmeter Wasser liefen laut den Peiner Stadtwerken in das leerstehende Mehrfamilienhaus. „Wände und Decken sind komplett durchnässt. Der Schaden ist enorm“, erklärte Sven Bössel, Einsatzleiter der Peiner Kernstadtwehr.

Betroffen sind sowohl das Hauptgebäude wie auch ein Hinterhaus. Nachdem Heizungsrohre in den Obergeschossen geplatzt waren, lief das Wasser durch beide Gebäude bis in den Keller, wo es etwa einen Meter hoch stand. Damit die Rettungskräfte gefahrlos den Hauptanschluss erreichen konnten, mussten die Stadtwerke vorübergehend die Stromversorgung für einen Großteil der Werderstraße unterbrechen.

Bereits in der vorangegangenen Nacht hatten die Stadtwerke einen Verlust von Wasser aus dem Fernwärmenetz bemerkt. „Die Mitarbeiter haben unverzüglich Maßnahmen zur Lokalisierung der Schadensquelle eingeleitet. So wurden unter anderem sämtliche Schächte auf Dichtigkeit kontrolliert, ohne Erfolg“, sagte Stadtwerke-Sprecherin Petra Kawaletz.

Passanten lieferten gestern Nachmittag schließlich den entscheidenden Hinweis: Sie hatten bemerkt, wie Dampf aus den Fenstern des betroffenen Hauses drang und Wasser an der Außenfassade herablief. Mit mehreren Pumpen legten Feuerwehr und Stadtwerke den Keller trocken und ließen den heißen Wasserdampf abziehen. Nach etwa drei Stunden war der Einsatz gegen 18 Uhr beendet.

Wie es mit dem Gebäude weitergeht, blieb gestern unklar: „Ich weiß nicht, ob man das Haus noch sanieren kann – oder welchen finanziellen Aufwand das bedeuten würde“, so Bössel.

azi

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