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Große Probleme bei Krippenplätzen

Kreis Peine Große Probleme bei Krippenplätzen

Die Zeit drängt: Ein großes Problem ist die Einrichtung von genügend Krippenplätzen im Kreis Peine. Die vorgeschriebene Versorgungsquote in Höhe von 35 Prozent wird noch nicht erreicht. Engpässe drohen vor allem in der Stadt Peine, da bis zum 1. August noch nicht alle Krippen gebaut worden sind. Die Eltern von null- bis dreijährigen Kindern müssen daher zeitweise auf Tagesmütter ausweichen.

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Kinder spielen in einer Kita mit angeschlossener Krippe: Im Kreis Peine gibt es zu wenig Krippenplätze.

Quelle: A

Dr. Detlef Buhmann, Fachbereichsleiter „Jugend, Soziales, Gesundheit“ beim Kreis Peine, erklärt: „Ab dem 1. August hat jedes Kind mit dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Der Anspruch auf frühkindliche Förderung bezieht sich auf ein Regelangebot von täglich mindestens vier Stunden an fünf Tagen die Woche.“

Im Landkreis hätten Stadt und Gemeinden in den vergangenen Jahren eine Kraftanstrengung unternommen und erheblich in den Krippenausbau investiert. Zu den gut fünf Millionen Euro an Bundes- und Landesgeld dürfte laut Buhmann „etwa das Dreifache an kommunalen Mitteln hinzuzurechnen sein“. Im Kreis Peine würden größtenteils die erforderlichen Plätze in Krippen oder bei Tagespflegepersonen zur Verfügung stehen. „Mit Klagen wegen fehlender Plätze rechnen wir daher nicht, sagt der Fachbereichsleiter. Der Ausbaustand in der Stadt und den einzelnen Gemeinden stelle sich allerdings sehr unterschiedlich dar.

In den Gemeinden Wendeburg (45%), Vechelde (43%), Edemissen (41%) und Lengede (37%) werde die Versorgungsquote von 35 Prozent überschritten. Auch Hohenhameln (34%) könne den Bedarf zum 1. August decken. Zu den Problemfällen: Ilsede und Lahstedt würden jeweils eine Versorgungsquote von 29 Prozent erreichen. Schlusslicht im Landkreis mit einer Versorgungsquote von 27 Prozent sei die Stadt Peine. Buhmann: „Engpässe drohen dort, da der aktuelle Ausbaustand bei den Krippen bei 17 Prozent liegt und nicht alle Krippen zum 1. August bezugsfertig sind.“ Gegebenenfalls sei die Lücke durch Tagespflegepersonen und altersübergreifende Gruppen zu schließen. Die Erziehungsberechtigten erhielten nicht immer ihren Wunschkrippenplatz. „Für ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Angebot sind im Landkreis weitere Anstrengungen erforderlich“, betont Buhmann.

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