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Große Nachfrage: 100 Wohnungen am alten Hallenbad

Peine Große Nachfrage: 100 Wohnungen am alten Hallenbad

Peine. Ein großes Interesse gibt es offenbar an der geplanten Wohnanlage auf dem alten Hallenbad-Gelände an der Gunzelinstraße (PAZ berichtete). Wie der Investor auf PAZ-Anfrage erklärte, seien jetzt rund 100 Wohneinheiten vorgesehen, ursprünglich waren 70 angedacht.

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Blick aus der Vogelperspektive auf das alte Hallenbad samt Parkplatz. Hier soll auf über 10.000 Qudratmetern eine neue Wohnanlage entstehen.

Damit der Platz auf dem etwa 10 000 Quadratmeter großen Gelände für die Häuser und Stadtvillen überhaupt ausreicht, soll eine Tiefgarage mit 70 Stellpätzen gebaut werden.

Für das 20-Millionen-Euro-Projekt steht nun der nächste Planungsschritt an: Der Bebauungsplan für die Wohnanlage muss öffentlich ausgelegt werden. Darüber berät der städtische Planungsausschuss in seiner heutigen, öffentlichen Sitzung (17 Uhr, Rathaus). Aus der Vorlage der Stadtverwaltung geht hervor, dass „unterschiedliche Altersgruppen jeweils innerhalb der bevorzugten Wohnformen wohnen sollen, während die Grünanlagen, Hausgärten und Spielflächen teilweise zur gemeinsamen Nutzung vorgesehen sind“. Die Bebauungsart wird als innenstadttypisch und teilweise verdichtet beschrieben.

Nach Angaben des Investors sind aktuell fünf Stadtvillen, zwei Geschosswohnungsbauten und vier bis fünf Stadthäuser, die direkt an die Gunzelinstraße grenzen, vorgesehen (siehe auch Grafik). Die Wohnungen seien in erster Linie als Eigentumswohnungen geplant. Dabei spiele auch die derzeit hohe Nachfrage nach Anlageobjekten eine Rolle.

Vorgesehen sind etwa 15 kleinere Wohnungen mit anderthalb Zimmern und 40 bis 45 Quadratmetern, 15 bis 20 Vier-Zimmer-Wohnungen mit 90 bis 110 Quadratmetern und der Rest, der Löwenanteil soll als klassische Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnung mit 50 bis 80 Quadratmetern angeboten werden.

Die Wohnanlage, deren Gebäude den energetisch günstigen KfW-55-Standard erfüllen sollen, könnte in drei Bauabschnitten entstehen. Derzeit gebe es schon mehr als 70 Anfragen nach Wohnungen, darunter auch einige extravagante Wünsche.

Der Zeitplan für den Neubau

Bevor überhaupt gebaut werden kann, muss das Neubau-Projekt mehrere Verfahrensschritte durchlaufen, unter anderem die jetzt anstehende Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Projektgemeinschaft PIV aus Braunschweig und die Firma MBP+P aus Peine sind jedoch optimistisch, dass bereits im kommenden Frühjahr zunächst mit dem Abriss des alten Hallenbades und im Anschluss mit den Neubauten begonnen werden kann. Die Vermarktung der 100 Wohneinheiten soll schon Ende dieses Jahres starten. Wann die Gebäude erstellt und bezugsfertig sein werden ist noch unklar. Die Wärmeversorgung soll übrigens mittels Fernwärme erfolgen. In Kombination mit der Bauweise im energetisch günstigen KfW-55-Standard (siehe auch Text links) ergebe sich dadurch für die Bewohner eine sehr attraktive, Energie und Kosten sparende Situation.

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