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Große Mehrheit: SPD Peine wählte Kessler zum Bürgermeister-Kandidaten

Peine Große Mehrheit: SPD Peine wählte Kessler zum Bürgermeister-Kandidaten

Peine. Klares Votum: Mit 33 Stimmen von 34 Stimmberechtigten - bei nur einer Gegenstimme - hat die Delegiertenversammlung des SPD-Stadtverbandes gestern den bisherigen Amtsinhaber Michael Kessler erneut zum Bürgermeister-Kandidaten gewählt.

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Glückwünsche (v.l.): SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Bernd-Detlef Mau, Michael Kessler und SPD-Stadtverbandsvorsitzender Klaus Saemann.

Quelle: jti

„Ich bedanke mich ganz herzlich für das Vertrauen und werde mir alle erdenkliche Mühe geben, diesem gerecht zu werden“, sagte Kessler.

Zuvor hatte der 64-Jährige mit seinem Antritt gleichzeitig seinen Rücktritt zum 30. Oktober 2016 angekündigt, um den Weg freizumachen für die Wahl eines neuen Rates und Bürgermeisters (PAZ berichtete). „Zum einen, weil es auch ein Leben nach der Politik geben soll, und zum anderen, weil ein Bürgermeister, der gleichzeitig auch Verwaltungschef ist, nicht zu alt sein sollte, denn für den Job braucht man schon eine ganz gute Kondition“, sagte er.

Als inhaltliche Schwerpunkte seiner bisherigen Amtszeit nannte Kessler Integrationspolitik, Wirtschaftsförderung, möglichst gesunde Finanzen der Stadt und die frühkindliche Erziehung. „Diese vier Themenfelder werde ich in Zukunft weiter bedienen und ausbauen.“ Ansonsten sei es sein Ziel, das Lindenquartier geordnet zu hinterlassen und eventuelle Fusionsgespräche des Landkreises aus Sicht der Stadt zu begleiten.

Der Bürgermeister müsse ein Kämpfer für ein klares Profil und eine Linie sein, und gleichzeitig soll er ausgleichend wirken. „Ein schwieriger Spagat - man muss und will gestalten, aber nicht verprellen“, sagte der 64-Jährige.

Er machte dies an den Fusionsplänen des Landkreises deutlich. Kessler betonte, dass er sich dabei nicht von der Person des Landrates Franz Einhaus (SPD) distanziere, sondern von der Geschwindigkeit des Vorgehens. Die Stadt Peine würde in einem gemeinsamen Landkreis mit Hildesheim naturgemäß die zweite Geige spielen. „Und genau deshalb müssen Fusionsverhandlungen ruhig und besonnen geführt werden - und dazu braucht man Zeit.“

Und: „Ich meine, wir könnten mit Braunschweig wenigstens sprechen.“ Dort werde ein neuer Oberbürgermeister gewählt und es werde neue flexiblere Modelle geben, „die auch unseren Interessen gerecht werden könnten“. Zudem sei es immer besser, man habe zwei Optionen.

Vor der Wahl will Kessler einen intensiven „Bürgerdialog“ starten mit den verschiedensten gesellschaftlich relevanten Gruppen wie Schülern, Pastoren, Vereinen, aber auch mit den Bürgern selbst.

jti

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