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Große Lkw-Kontrolle: Fünf Fahrzeuge mussten stehen gelassen werden

Peine Große Lkw-Kontrolle: Fünf Fahrzeuge mussten stehen gelassen werden

Die Fahnder von Polizei und Zoll stoppten gestern 90 Lastwagen und Transporter auf den Straßen im Peiner Land. Die Fahrer mussten sich auf dem Gelände der Feuerwehrzentrale einer Großkontrolle unterziehen, bei der auch Experten der Peiner Lebensmittelkontrolle dabei waren. Fünf Fahrzeuge durften ihre Fahrt nach der Kontrolle nicht mehr fortsetzen und mussten stehenbleiben.

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Mit dem Motorrad waren Polizisten auf den Straßen rund um die Feuerwehrzentrale unterwegs, um Lkw und Transporter anzuhalten.

Quelle: pif

Mit dem Motorrad waren zwei Beamte der Peiner Polizei auf den Straßen rund um die Feuerwehrzentrale unterwegs, um Lkw und Transporter zu stoppen, die dann auf dem Gelände kontrolliert wurden. Dort endete zum Beispiel die Tour eine tschechischen Lastwagens, die in Algermissen, kurz hinter der Kreisgrenze nach Hildesheim, begonnen hatte. Der Lkw mit Anhänger war überladen.

Experten von der Polizei überprüften die Fahrzeugtechnik, die Kollegen vom Zoll überprüften Lenk- und Ruhezeiten. Insgesamt 50 Fahrzeuge gerieten ins Visier der Kontrolleure. „Dabei waren 16 Fahrzeuge, die beanstandet wurden“, sagte Polizei-Sprecher Peter Rathai. Fünf Mal haperte es an der Fahrzeugtechnik, elf Mal wurden die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. Zwei Fahrer mussten je eine Sicherheitsleistung von 450 Euro hinterlegen, erst dann durften sie ihre Reise fortsetzen.

Rathai erklärte, warum Kontrollen so wichtig sind: „Industrie und Handel haben ihre Geschäftstätigkeiten auf ‚Just-in-time‘-Lieferung umgestellt, so dass Lagerkapazitäten vor Ort abgebaut und quasi auf die im Straßentransport befindlichen Beförderungseinheiten verlagert wurden.“ Auch dort gibt es einen Preiskampf, so dass nicht immer alle Vorschriften eingehalten werden.

Weitere Ergebnisse: Der Fahrer eines Transporters stand unter Drogen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit prüfte 40 Fahrer. Dabei stellten die Zöllner 14 Verstöße fest. Davon waren drei Verstöße gegen das Sozialversicherungsgesetz, fünf gegen das Gesetz über den Mindestlohn und sechs Betrugsdelikte gegen Arbeitslosengeld.

pif

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