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Groß-Übung: Katastrophen-Alarm in der Stadt Peine

Peine Groß-Übung: Katastrophen-Alarm in der Stadt Peine

Kreis Peine. Mit einer Großübung stellte die Peiner Kreisfeuerwehrbereitschaft West ihre Einsatzschlagkraft unter Beweis. 174Retter waren im Einsatz und erlebten ein sehr realitätsnahes Szenario. Denn Feuer und Explosionen wurden von dem Abbenser Feuerwerker Ronald Auringer simuliert.

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Die Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft war sehr realitätsnah.

Quelle: Feuerwehr

Ein „Ernstfall“ war die Übung auch für das Rote Kreuz. Die Helfer probten nicht nur die Verpflegung der Einsatzkräfte, sie servierten für alle ein ausgiebiges Frühstück und ein leckeres Mittagessen.

Die Ausgangslage erinnerte ein wenig an das Unwetter vor wenigen Wochen über der Kernstadt. Auch diesmal hatte es stark geregnet, allerdings so heftig, dass die Wehren der Stadt mit den vielen Einsätzen überfordert waren. „Deshalb musste die Kreisfeuerwehrbereitschaft West alarmiert werden“, sagte Francesco Schweer, Sprecher der Stadtfeuerwehren. Geübt wurde auf einem Firmengelände am Stahldorf in Peine.

Nach dem Regen waren alle Versorgungsleitungen zusammengebrochen. Deshalb musste Wasser mit Tankwagen aus dem Mittellandkanal geholt werden. Gleichzeitig bauten Feuerwehrleute eine Wasserversorgung von der Wasserstraße zum Einsatzgelände auf. Dort brannte ein Palettenstapel, eine der Hallen war komplett verqualmt - auch das ein Werk des Feuerwerkers Auringer.

„Wir wollten das Szenario so realitätsnah wie möglich gestalten“, sagte Schweer. Den Kontakt hatte Stadtbrandmeister Rüdiger Ernst hergestellt. Mit den Einsätzen nicht genug, gab es auch ein Bahnunglück auf dem Gelände. Ein Arbeiter war unter einen Güterzug geraten - eine Aufgabe für den technischen Hilfeleistungszug.

Da in der Übung angenommen wurde, dass auch giftige Gase ausgetreten waren, kam der ABC-Zug „Spüren und Messen“ zum Einsatz. Der erhielt Unterstützung aus Hildesheim, weil der Peiner Zug zurzeit neu aufgebaut wird und im Ernstfall auch die Hildesheimer zur Unterstützung kommen. Nach sieben Stunden Einsatzgeschehen war die Übung beendet.

pif

HINTERGRUND

Bereitschaft der Kreisfeuerwehr

„Die Kreisfeuerwehrbereitschaft kommt bei großen Schadenslagen zum Einsatz“, erklärt Francesco Schweer, Sprecher der Stadtfeuerwehren. So waren die Kräfte aus dem Peiner Land zur Unterstützung der Retter beim Elbehochwasser im Einsatz. „Bei den Übungen geht es weniger um einzelne Szenarien. Das sind Teile, die die freiwilligen Helfer beherrschen“, sagte Schweer. Entscheidend sei, dass die unterschiedlichen Einsätze parallel bewältigt werden müssen, dass die einzelnen Einheiten miteinander arbeiten und sich dabei auch aufeinander verlassen müssen. „Beobachtet wird dabei stets ganz genau, wie die Kommunikation zwischen der Einsatzleitung bis hinunter zu den einzelnen Rettern funktioniert“, erklärte Schweer. In den Fokus rückt auch die Koordination der einzelnen Einheiten. „Bei dieser Übung hat sich gezeigt, dass die Bereitschaft West ein eingespieltes Team ist“, sagte Schweer abschließend.

pif

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