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Grippe-Saison beginnt: Peiner Ärzte und Gesundheitsamt raten zur Impfung

Peine Grippe-Saison beginnt: Peiner Ärzte und Gesundheitsamt raten zur Impfung

Peiner Mediziner warnen: Jetzt beginnt die Grippe-Zeit. Deshalb sollten sich vor allem Ältere, chronisch Kranke und Schwangere einen Termin für die Grippeschutzimpfung geben lassen. Das Peiner Gesundheitsamt und die Ärzteschaft sprechen sich ebenso wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin deutlich für eine Impfung aus - am besten noch im Oktober oder November.

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Grippe-Impfung: Oktober oder November ist der beste Zeitpunkt für einen Termin.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Peine. Nach der Impfung sei der Schutz in zehn bis 14 Tagen aufgebaut. Einen hundertprozentigen Schutz gebe es allerdings nicht. Das betreffe vor allem Ältere, deren Immunsystem generell weniger gut auf Impfungen anspricht.

Um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten, sei es wichtig, zu Personen mit Grippesymptomen Abstand zu halten und die Hände regelmäßig und gründlich zu waschen. Die durch Viren verursachte Grippe ist auf zwei Wegen übertragbar: Durch Tröpfcheninfektion (Husten oder Niesen) und durch Schmierinfektion.

Und wie erkannt man eine Grippe-Erkrankung? „Die Influenza zeichnet sich durch einen schlagartigen Erkrankungsbeginn, hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl mit heftigen Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen sowie trockenen Husten aus“, erklärt die Leiterin des Peiner Gesundheitsamts, Dr. Doris Arnold im Gespräch mit der PAZ.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Grippe-Impfung für alle Versicherten, für die sie empfohlen ist. Dazu zählen auch Beschäftigte in Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr, beispielsweise in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Für privat Versicherte gelten ähnliche Regelungen zur Kostenübernahme. Wichtig: Bei der Grippeschutzimpfung wird keine Praxisgebühr fällig.

Der Vorsitzende des Peiner Ärztevereins, Andreas Altrock aus Edemissen, hat mit dem diesjährigen Impfstoff bislang nur gute Erfahrungen gemacht: „Er ist offenbar sehr gut verträglich, wir haben jedenfalls bislang noch keine negativen Rückmeldungen bekommen.“

Laut Dr. Arnold vom Gesundheitsamt könne es gelegentlich durch die Anregung der körpereigenen Abwehr zu schmerzhaften Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle kommen. Beobachtete kurzzeitige Nebenwirkungen seien außerdem eine leicht erhöhte Körpertemperatur oder Unwohlsein. Schwere Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen seien aber selten.

Dass die Menschen im Kreis Peine offenbar keine Impf-Muffel sind, hat der hiesige Sprecher der Kassenärzte, Dr. Friedrich Scheibe aus Groß Bülten, auch in diesem Jahr wieder festgestellt: In seiner Praxis hätten sich bereits ein Drittel seiner Patienten gegen Grippe impfen lassen.

mic

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