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Gnoykes feiern Goldene Hochzeit

Peine Gnoykes feiern Goldene Hochzeit

Peine. Das vergangene halbe Jahrhundert war für den bekannten Peiner Hans-Georg Gnoyke und seine Frau Renate eine rasante Achterbahnfahrt mit vielen Hochs und Tiefs. Mittlerweile ist das Ehepaar wohlbehalten am Bahnhof ihrer „Goldenen Jahre“ angekommen und feiert heute Goldene Hochzeit.

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Sind seit 50 Jahren verheiratet: Renate und Hans-Georg Gnoyke.

Quelle: mgb

Auch wenn der Jubilar lange Reisen lieber vermeidet, hat er sich in diesem Jahr zu einer romantischen Kreuzfahrt-Tour, getarnt als „Goldene Flitterwochen“, mit seiner Frau überreden lassen. „Eigentlich wäre ich gerne mit meinem Mann nach Dubai geflogen - jetzt ist der Sommer mit 40 Grad aber einfach zu heiß für uns“, sagt die begeisterte Weltenbummlerin. Oft ist sie mit ihren Freundinnen ins Flugzeug gestiegen und hat sich an die schönsten Meere der Welt katapultieren lassen. Ihr Mann war hin und wieder dabei, als es zu den Kanarischen Inseln oder in die Türkei ging. „Es gibt jedoch zwei Stationen die wir jährlich ansteuern“, betont der 70-Jährige. „Ein Mal im Jahr fahren wir nach Langeoog und an den Möhnesee.“ Der Grund dafür sind die immer wiederkehrende Erinnerungen der beiden an ihre zwei „Heimatorte“.

Zur Erklärung: Auf der ostfriesischen Nordseeinsel Langeoog ist der Jubilar geboren. „Da es dort aber kaum Lernmöglichkeiten gab, bin ich nach Hamburg gezogen und habe dort die Liebe meines Lebens kennengelernt“, erinnert sich der Peiner. Seine Eltern waren anfangs aber gegen die Beziehung, aufgrund des zu großen Altersunterschiedes des beiden. „Als sie mich dann aber auf Langeoog kennengelernt haben, wurde ich sofort sehr herzlich in die Familie aufgenommen“, sagt die Jubilarin glücklich.

Nach der romantischen Hochzeit zog es das Paar an den Möhnesee, da der 70-Jährige schnell eine Arbeitsstelle in Nordrhein-Westfalen gefunden hatte. Dort angekommen, wuchs die Familie schließlich auf fünf Mitglieder an. Ein paar Jahre später musste jedoch der Jubilar der Arbeit wegen alleine nach Peine umziehen. Erst später konnte seine Frau mit den Kindern dazukommen, da sie die Jüngsten nicht aus ihrer gewohnten Umgebung reißen wollte. Inzwischen hat die Tochter des Jubelpaares den eigens aufgebauten Baufachhandel Hage-Bauelemente ihres Vaters übernommen.

So richtig loslassen will der ehemalige Chef aber noch nicht: Trotz Ruhestands hilft er ihr, wo er nur kann. „Des Weiteren habe ich 14 Jahre lang das ‚Pöstchen‘ des VfB-Peine-Vorsitzenden innegehalten. Deshalb hatte ich an vielen Wochenenden nur wenig Zeit für meine Frau“, bedauert der 70-Jährige. „Ich weiß nicht, was aus mir geworden wäre, hätte ich damals nicht meine Frau kennengelernt.“

mgb

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