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Glück und Pech fürchten sich nicht

Peine Glück und Pech fürchten sich nicht

Es ist Freitag, der 13.! Doch für Rolf-Harri Pech und Familie Glück ist es ein Tag, wie jeder andere. Kein Grund also, sich mit vierblättrigen Kleeblättern auszurüsten oder den Glückspfennig aus dem Portemonnaie zu kramen.

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Keine Angst vor Freitag, dem 13.: Rita, Daniela und Berthold Glück aus Edemissen gehen auch heute keiner Katze aus dem Weg.

Quelle: js

Peine. Achtung, schwarze Katze von rechts: Am heutigen Freitag hüten sich zahlreiche Peiner vor „Unglücksbringern“. Leitern werden konsequent umgangen, wenn heute ein Spiegel zerbricht, verdoppelt sich das Unglück.

Besonders nah sind sich Pech und Glück in Edemissen: Zwei Familien tragen die kuriosen Nachnamen, und sind sich bei einem einig: Freitag, der 13., bringt kein Unglück.

Berthold, Rita und Tochter Daniela Glück haben keine Angst, unter einer Leiter durch zu gehen oder einer Katze zu begegnen. Gut für Kitty – denn die schwarz-weiße Katze der Glücks muss auch am Freitag, den 13., nicht um ihre Freiheit fürchten. „Für uns ist das ein Tag wie jeder andere“, betont Berthold Glück. Der 60-Jährige hat keine Angst vorm heutigen Tag. „Man achtet zwar darauf, doch etwas Schlimmes ist uns oder Bekannten noch nie passiert.“ Auch bei der Arbeit schränkt sich der Mitarbeiter eines Energieversorgers nicht ein: „Ich würde auch auf einen Mast klettern, so wie an jedem anderen normalen Arbeitstag. Ich bin aber mal an einem 13. von einer Leiter gefallen. Das war aber kein Freitag und hatte wohl auch sonst nichts zu bedeuten“, scherzt der Familienvater.

Der Nachname von Rolf-Harri Pech (72) lässt zwar auf schlechtere Vorzeichen als bei Familie Glück schließen, doch auch er macht sich heute keine besonderen Sorgen.

„Es macht keinen Unterschied, ob ich an Freitag, dem 13., oder Montag, dem 27., stolpere“, betont er mit einem Lächeln. „So etwas passiert nunmal und hat nichts mit einem Unglückstag zu tun.“ Auch besonders vorsichtig ist Rolf-Harri Pech am Freitag, den 13., nicht: „Ich würde auch an so einem Tag ohne Angst auf eine Leiter steigen.“

Noch weiter geht Ehefrau Ute Pech: „Die 13 ist sogar meine Lieblingszahl. Wenn ich mal Lotto spiele, kreuze ich sie immer an.“

Dass der Unglückstag auch statistisch gesehen eher harmlos ist, bestätigt Polizei-Sprecher Stefan Rinke. Am Freitag, den 13., des Vorjahres wurden nicht einmal halb so viele Unfallmeldungen im Landkreis aufgegeben, als am Freitag eine Woche zuvor. Rinke erläutert: „Am Freitag, den 13. Mai waren es nur sieben, am 6. Mai hingegen 15 Unfallmeldungen. Das spricht für sich.“

js

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