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Glas-Verbot: Wirte protestierengegen die Plastikbecher beim Eulenmarkt

Peine Glas-Verbot: Wirte protestierengegen die Plastikbecher beim Eulenmarkt

Peine. Gegen das Glas-Verbot beim Peiner Eulenmarkt formiert sich Protest: Viele Gastwirte aus der Innenstadt können nicht nachvollziehen, dass sie im Außenbereich nur in Plastikbechern ausschenken dürfen. Sie überlegen sogar, das Stadtfest im kommenden Jahr zu boykottieren und ihre Biergärten zu schließen.

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Protestieren gegen das Glas-Verbot (v.l.): Egon Hakelberg, Angela Schoppe, Ines Merkel, Michaela Schade und Panagiotis Panagiotoglou. Auch Georg‘s Insel und das Café Fanny wollen sich dem Protest anschließen.

Quelle: pif

„Beim Weinfest war es möglich, die Getränke in Gläsern auszugeben“, sagt Panagiotis Panagiotoglou, kurz Pano, vom Maxim am Marktplatz. Auch beim Freischießen wird das Bier in den Festzelten in Gläsern ausgeschenkt. Nun dürfen gemäß einer Auflage der Stadt zum Eulenmarkt, der heute startet, Bier, Wein und Sekt nur in Plastikbechern serviert werden.

Nach Jens Bostel vom Härke-Ausschank beschweren sich nun auch Pano, Michaela Schade vom Café Schade, Ines Merkel vom Altstadtcafé und Angela Schoppe vom Klimbim. Mit am Tisch sitzt Egon Hakelberg, Sprecher der Peiner Dehoga. Die Wirte fragen, ob es denn nun um die Sicherheit oder den Wettbewerb gehe? Denn da dürfe die Stadt nicht lenkend eingreifen. „Wenn wir merken, dass Gäste Ärger machen wollen, schenken wir doch erst gar keinen Alkohol aus. Wir wollen doch nicht, dass unsere Gläser verschwinden“, sagt Merkel. In den vergangenen Jahren habe es bei allen kaum Bruch gegeben. Sie ergänzt: „Wir haben schon überlegt, die Biergärten bei schlechtem Wetter zu schließen und den Eulenmarkt zu boykottieren.“ Für kommendes Jahr werde erneut über einen Boykott nachgedacht. Es sei ohnehin keine gute Werbung für Peine, wenn Getränke schon am Nachmittag nur in Plastikbechern serviert werden, sagt Schade. Hakelberg fügt an: „Wir werden auch über die Dehoga rechtlich prüfen lassen, ob das Glasverbot zulässig ist.“ Zudem sei es merkwürdig, dass Peine Marketing im offiziellen Schreiben über das Verbot vom vergangenen Freitag nur einen Anbieter von Plastikbechern empfiehlt, sagt Schade: „Das hat schon ein Geschmäckle.“

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