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Gillmeister: Feuerstein las aus Autobiografie

Peine Gillmeister: Feuerstein las aus Autobiografie

Peine. Herbert Feuerstein, unter anderem bekannt als Comedian, Journalist und Chefredakteur des Satire-Magazins „MAD“, stellte jetzt bei Gillmeister vor ausverkauftem Haus seine Autobiografie vor.

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Herbert Feuerstein las in der Buchhandlung Gillmeister.

Quelle: cw

Mit den Worten „Unser Gast kennt ausverkaufte Veranstaltungen bereits. Die heutige wird nicht die erste, aber auch nicht die letzte sein“, begrüßte Hubertus Gillmeister die knapp Hundert Gäste - und die Hauptperson des Abends, Herbert Feuerstein. Die wohl passendste Einleitung der Vorlesung fand Gillmeister, bevor er das Mikrofon übergab: „Feuerstein ist neugierig und krempelt sein Leben alle zehn Jahre um.“

Von Anfang an herrschte eine besondere Atmosphäre mit viel Gelächter und Interesse an „Die neun Leben des Herrn F.“, wie Feuersteins Autobiografie betitelt ist. „Schön, dass wir das in einer Buchhandlung machen. Man ist umgeben von Büchern, die auch nicht gekauft werden“, scherzte der Autor.

Gags wie diese zogen sich durch den ganzen Abend. Klar, dass die Lachtränen und der laute Applaus, den er zwischendurch immer spaßig einforderte, nicht mehr wegzudenken waren.

Seine Autobiografie beginnt mit dem ersten Leben im Jahre 1937, als Feuerstein fünf Jahre alt war. Er berichtet über sein damaliges Lieblingswort „Rosamunde“, welches er als Warnung ansah. Er steht in Zusammenhang mit einem abgelehnten Heiratsantrag: „Sie war sechs Jahre. Ich war erst fünf, da war sie mir schon zu alt.“

Über den ganzen Abend hinweg sprang Feuerstein durch sein Leben. Aus einem weiteren Lebensabschnitt erzählt er aus seiner Schulzeit, in der er die Pädagogen als „eine als Lehrer getarnte Zombiehorde“ betitelt.

Ein anderes Mal stellt er seine „besserwisserischen“ und „boshaften“ Musikkritiken vor, und aus dem vierten Leben berichtet über seine Heirat und das Leben in New York. Zurück in Deutschland absolvierte er einen Flugschein und wurde Verlagsleiter, wurde Mitglied in der Rateshow „Psst...“ mit Harald Schmidt als Moderator und baute eine „Feindschaft“ vor der Kamera mit seinem neuen Bekannten auf.

„Wir haben nun erfahren, dass Feuerstein nicht planlos durch das Leben gegangen ist. Er ist ein geistreicher Mensch und ein Multitalent“, fasste Gillmeister am Ende der Lesung zusammen.

cw

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