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Giftmüll wird abgeriegelt

Deponie Berkum Giftmüll wird abgeriegelt

Schwer gearbeitet wird derzeit auf der ehemaligen Sonderdeponie der Salzgitter AG bei Berkum: Bis 2012 soll die Oberfläche des zwölf Hektar großen Areals abgedichtet und rekultiviert sein. Um den zwischen 1930 und 1995 eingelagerten Abfall aus der Stahlproduktion von der Umgebung abzuriegeln, sollen unter anderem tausende Meter Kunststoffbahnen verlegt werden.

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Schwerarbeit auf der ehemaligen Sonderdeponie bei Berkum: Bagger bereiten die Abdichtung des zwölf Hektar großen Geländes vor.

Quelle: cb

Berkum . Nach dem Inkrafttreten eines neuen Gesetzes zur Lagerung von giftigen Stoffen in Deponien, hatte die Salzgitter AG bereits Ende vergangenen Jahres mit den Nachbesserungsarbeiten begonnen. Eine Gefahr für Mensch und Umwelt habe aber zu keiner Zeit bestanden, erklärte Konzernsprecher Bernd Gersdorff. Ein Teil der Abfälle sei aus heutiger Sicht zwar eindeutig als gefährlicher Abfall einzustufen, deshalb seien auch alle erdenkbaren Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, fügte Salzgitter-Sprecherin Regine Schlump hinzu.

Eingelagert wurden nach Angaben des Konzerns im Zeitraum von 1984 bis 1995 mehrere 100 000 Kubikmeter Feinschlamm aus dem Stahlwerksbetrieb in Peine. Zuvor wurde dort gut 54 Jahre lang (1930 bis 1984) Abfall aus dem Hochofenwerk Ilsede abgelagert. Dabei handelte es sich um mineralische Rückstände aus dem Hochofenbetrieb und in geringerem Umfang um Schlämme aus dem Kokereibetrieb.

Für die Abdichtung der Deponie rechnet Salzgitter mit Kosten in Höhe von rund vier Millionen Euro. Was mit dem Gelände in Zukunft passieren wird, ist noch unklar. Schlump: „Das Areal kann sich wieder zu einer Fläche für Pflanzen und Tiere entwickeln. Weitere Pläne bestehen derzeit nicht.

Bevor die Rückbau-Arbeiten auf der Deponie 2010 begannen, hatte der Landkreis von dort 184 Blauflügelige Sandschrecken umsiedeln lassen, die auf der roten Liste der gefährdeten Arten stehen.

mic

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