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Gewerkschaft Verdi plant große Demo

Peine Gewerkschaft Verdi plant große Demo

Kita-Streik, Tag 1: Statt an ihrem Arbeitsplatz trafen sich gestern 80 Erzieher und Sozialpädagogen, die in der Gewerkschaft Verdi organisiert sind, im Gewerkschaftshaus zur ersten Lagebesprechung. Es herrschte regelrecht kämpferische Stimmung.

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Quelle: Michael Lieb (mic)

Peine. Geplant wurden mehrere Aktionen während des Ausstands, der wohl bis Pfingsten andauert. Demnach soll in Peine am Mittwoch, 13. Mai, eine große Demo stattfinden.

Vorgeschlagen wurde eine gemeinsame Aktion mit der Gewerkschaft Komba, die in Peine neben Verdi stark vertreten ist. Details sollen noch geklärt und rechtzeitig bekannt gegeben werden. Fest stehen bereits folgende Termine: Am Dienstag, 12. Mai, fahren 70 bis 80 Verdi-Mitglieder zur Großkundgebung nach Wolfsburg, zu der mehrere hundert Teilnehmer erwartet werden. Hauptredner dort: VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh. Am Montag, 18. Mai, steht eine Demo in Braunschweig auf dem Programm. Und am Mittwoch, 20. Mai, geht es nach Lüneburg, wo die größte Streik-Aktion mit mehreren tausend Teilnehmern stattfinden soll. Darüber hinaus planen Erzieher kleinere Aktionen in Kitas, so etwa in Lengede. Außerdem will eine Gruppe einen Artikel über die Arbeit von Erziehern und Sozialarbeitern mit einer umfassenden Tätigkeitsbeschreibung verfassen - und damit darauf aufmerksam machen, worum es den Gewerkschaften und ihren Mitgliedern bei dem Streik geht: Eine bessere Wertschätzung des Berufsstandes und dadurch auch eine höhere Eingruppierung. Im Schnitt fordern die Gewerkschaften zehn Prozent mehr Lohn.

Zwischen den festen Terminen können die Streikenden jedoch nicht einfach zu Hause bleiben: Sie müssen sich an jedem Werktag in die Streikliste eintragen, um das Streikgeld zu erhalten.

Sollte es in diesen Tagen kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeberseite geben, werde am 21. Mai Zwischenbilanz gezogen und möglicherweise auch über längere Streiks nachgedacht, kündigte Verdi-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller an. Streikunterbrechungen werde es nicht geben.

mic

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