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Gewerkschaft Komba rüstet sich für Tarifverhandlungen

Peine Gewerkschaft Komba rüstet sich für Tarifverhandlungen

Mit Blick auf die in Kürze beginnenden Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst fand gestern Abend im Peiner Forum eine Informations- und Diskussionsveranstaltung der Kommunalgewerkschaft Komba statt.

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Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Komba, Dr. Peter Specke, begrüßte die Gewerkschaftsmitglieder im Forum.

Quelle: mic

Rund 60 Gewerkschaftsmitglieder waren der Einladung zum „Wertschätzungstag“ gefolgt.

Der Vorsitzende des Komba-Landesverbandes, Dr. Peter Specke, begrüßte die Erzieher, Sozialassistenten und Sozialarbeiter aus der näheren Umgebung und machte gleich eingangs deutlich, worum es der Gewerkschaft geht: Mehr Wertschätzung für den Beruf als solchen und natürlich auch eine deutliche finanzielle Aufwertung. Die Komba fordert höhere Lohn-Eingruppierungen für alle Berufsgruppen. Im Schnitt sollen es etwa zehn Prozent mehr für die Beschäftigten sein.

Andreas Hemsing, der die Tarifverhandlungen für den „dbb Beamtenbund und Tarifunion“ sowie die Komba führen wird, moderierte die Veranstaltung im weiteren Verlauf. „Wir benötigen für die Verhandlungen mit den Arbeitgebern gute Argumente, deshalb ist ihre Unterstützung gefragt“, forderte er die Anwesenden zur Diskussion auf.

Gefordert wurde neben einer besseren Lohn-Eingruppierung auch eine stärkere Unterstützung bei Fortbildungen. Außerdem: Leiterinnen von Kindertagesstätten sollten vom operativen Erziehungsdienst möglichst frei gestellt werden. Zur Sprache kam auch ein altbekanntes Problem: Für Männer ist der Beruf Erzieher unattraktiv, weil der Verdienst nicht ausreicht, um eine Familie zu versorgen.

Für die bevorstehenden Tarifverhandlungen hat die Bundestarifkommission des dbb in ihrer Sitzung am 18. Dezember eine echte Wertschätzung und bessere Bezahlung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst gefordert. Die Kommission setzt sich unter anderem für eine höhere Grundeingruppierung, eine generell gerechtere Entlohnung und die Berücksichtigung von besonderen Tätigkeiten ein.

Das Ergebnis der Tarifverhandlungen wird auch von freien Trägern von Sozialeinrichtungen genau beäugt, da sich diese am öffentlichen Tarifwerk orientieren.

mic

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