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Gewappnet für den Winter: Kreis baut 23 Meter hohes Salz-Silo

Kreis Peine Gewappnet für den Winter: Kreis baut 23 Meter hohes Salz-Silo

Der nächste Winter kann kommen: Pünktlich mit dem ersten Frost ist das neue Salz-Silo aufgestellt worden. Damit ist der Kreis Peine gewappnet. 1100 Tonnen Streusalz liegen bereit, bei der Stadt sind es 775 Tonnen. Das sind insgesamt 1875 Tonnen Salz.

Der Landkreis hat nach den harten Wintern der vergangenen Jahre mächtig aufgerüstet. Lagerten beim Fachdienst Straßen bisher rund 450 Tonnen, so hat der Landkreis seine Kapazitäten nahezu verdoppelt. Künftig wird das Salz auch in einem 400-Tonnen-Silo gelagert, nicht nur - wie bisher - in einer Halle. Die Diplom-Ingenieurin Gurbet Cakil hat das Projekt fast zwei Jahre vorbereitet.

„Die Lagerung im Silo erleichtert das Anliefern und das Verladen, außerdem verbrauchen wir zuerst stets das älteste Salz“, zählt Fachdienstleiter Kai-Uwe Burgdorf die Vorteile der 180000-Euro-Investition auf. Die alte Salzhalle aus den 1990er Jahren dient künftig als Reserve für harte Winter.

„Am eiskalten Wochenende hatten wir in diesem Winter zum ersten Mal eine Bereitschaft organisiert. Die Straßen waren aber noch nicht so glatt, dass wir gestreut haben“, sagte Burgdorf. Für die kommenden acht Tage ist kein Frost angesagt, daher gibt es auch keine Bereitschaft.

Das neue, 23 Meter hohe Silo ist ohnehin erst in ein bis zwei Wochen einsatzbereit. „Es wurde jetzt aufgebaut, nun muss es noch abgenommen werden, bevor es befüllt wird“, erklärte Cakil.

Mit den 800Tonnen Salz in beiden Lagern kommt der Landkreis in einem „normalen“ Winter aus. „Die letzten Winter waren eher eine Ausnahme. Da haben wir zwischen 1000 und 1400 Tonnen verbraucht“, sagte Burgdorf. Zum Vergleich: Im Winter 2007/2008 verbrauchte der Landkreis 170Tonnen Salz. Dass das Salz in den kommenden Monaten im Peiner Land knapp wird, brauchen die Bürger aber nicht zu befürchten. „Wir haben Lieferverträge über 300 Tonnen, die eine Versorgung im Winter sicher stellen“, so Burgdorf.

pif

Peine: 50 000 Euro für Salz

Die Städtischen Betriebe sind gewappnet. 400 Tonnen Streusalz, 150 Tonnen Sand-Salz-Gemisch und 25 Tonnen Feuchtsalz wurden laut Sprecherin Karin Richter eingelagert, um auf einen Wintereinbruch reagieren zu können.

Weiterhin haben sich die Städtischen Betriebe zusätzlich ein festes Kontingent von 200 Tonnen Salz gesichert, das direkt beim Zulieferer gelagert wird. Mit dieser Maßnahme hat der Bauhof auf die Salzknappheit der vergangenen Jahre reagiert und ist damit gut gerüstet.

Die Kosten für die insgesamt 775 Tonnen Salz liegen bei 50000 Euro.

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