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Gewalttat am Eixer See: Prozess geht weiter

Hildesheim/Peine Gewalttat am Eixer See: Prozess geht weiter

Hildesheim/Peine. Zweiter Prozesstag vor dem Landgericht Hildesheim: Staatsanwältin Anja Oppermann hat vier Jahre Freiheitsstrafe und Unterbringung in einer Alkohol-Entzugsklinik gefordert für den Ehemann, der seine Frau verprügelt, an den Eixer See verschleppt und dort mehrfach mit dem Kopf untergetaucht hatte.

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Eixer See: Hier geschah die Gewalttat, die jetzt vor dem Landgericht Hildesheim verhandelt wird.

Quelle: A

Verteidiger Christian Brandes plädierte auf eine Strafe nicht über zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt werden solle. Eine Alkoholtherapie könne als Bewährungsauflage aufgegeben werden. Die erste große Strafkammer des Hildesheimer Landgerichts unter Vorsitz von Rainer de Lippe wird das Urteil am Dienstag, 28. August, verkünden.

Der Angeklagte sei alkoholabhängig, hatte zuvor ein psychiatrischer Gutachter erklärt. Das gemeinsame Trinken am Wochenende mit seinen Freunden habe für den 1998 aus Kasachstan eingewanderten 30-Jährigen auch eine soziale Funktion.

Die verhandelten Taten stünden in direktem Zusammenhang mit Alkohol. Während der Tatzeit habe der Angeklagte einen Blutalkoholgehalt von bis zu 2,9 Promille gehabt. Er habe zwar auf Zeugen nicht betrunken gewirkt, bei diesem Pegel sei aber von verminderter Schuldfähigkeit auszugehen. Ohne Therapie seien weitere Taten zu erwarten.

Ein Rechtsmediziner berichtete von der Untersuchung der Ehefrau: Gesicht und Körper seien mit Blutergüssen übersät gewesen. Ein Zahn fehlte, einer war abgebrochen, ein Finger gebrochen.

Daran ließen sich mindestens 14 einzelne Gewalteinwirkungen ablesen. Zwar habe die Frau keine lebensbedrohlichen Verletzungen gehabt, das Untertauchen und die Schläge und Stöße an den Kopf seien aber potenziell lebensgefährliche Handlungen.

Da die Frau vor Gericht die Aussage verweigerte, kann ihre polizeiliche Vernehmung nicht verwertet werden, ihre Aussage vor der Richterin aber schon. Soweit der Angeklagte sich erinnerte, hat er diese Darstellung bestätigt.

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