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Gewalt gegen die Ehefrau: Peiner (30) verurteilt

Peine Gewalt gegen die Ehefrau: Peiner (30) verurteilt

Ein 30-jähriger Peiner musste sich jetzt vor dem Amtsgericht veranworten - es ging um zwei Fälle von gefährlicher Körperverletzung.

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Das Peiner Amtsgericht: Hier wurde verhandelt.

Quelle: A

Peine. Seine Ehefrau hatte ihn angezeigt, sie am 27. März 2014 im Streit auf dem Bett gewürgt zu haben, während er sie mit seinen Beinen auf das Bett drückte. Sie trug Blessuren an Oberarmen und Schultern davon, sowie ein leichtes Würgemal am Hals. Des Weiteren wurde er angeklagt, sie bei der Übergabe ihres Kindes in seine Obhut im Juni 2014 verletzt zu haben, indem er die Tür mit voller Absicht zuschlug während ihre Finger noch zwischen der Tür und dem Rahmen steckten.

Der Angeklagte bestritt den Tathergang beider Taten, zwar hätte er im Juni letzten Jahres die Finger seiner Ehefrau im Türrahmen eingeklemmt, allerdings beschrieb er das Ganze als Unfall. Auch bei dem Vorfall im März hatte der Angeklagte eine ganz andere Schilderung. Zwar gab er zu, dass es einen Streit gegeben hatte und auch, dass er die Frau aufs Bett drückte und ihr eine Ohrfeige verpasste, allerdings betonte er deutlich, sie nicht gewürgt zu haben. Er hätte damals den hysterischen Wutanfall seiner Partnerin unterdrücken wollen, indem er sie auf dem Bett festhielt. Während er sie dort fixierte rief er zudem bei einem ehemaligen psychologischen Betreuer seiner Frau an, um sie in die psychiatrische Anstalt zu geben. Eine vorsätzliche Handlung konnte dem Peiner beim Einklemmen der Finger seiner damaligen Partnerin nicht nachgewiesen werden, was zu einem Freispruch in diesem Fall führte. Auch bei dem Übergriff im März letzten Jahres konnte keine gefährliche Körperverletzung festgestellt werden, da auch die Ehefrau des Angeklagten aussagte, beim Würgen, trotz Schmerzen, noch genug Luft bekommen zu haben, damit ist die Handlung nicht als lebensgefährdend einzustufen.

Dennoch war es eine vorsätzliche Körperverletzung. Der Angeklagte wurde deswegen zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt.

tik

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