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Getötete Melanie: Anklage lautet auf Mord

Peine / Hildesheim Getötete Melanie: Anklage lautet auf Mord

Der Tathergang im Mordfall Melanie R. wird deutlicher: Benjamin F. soll Melanie im Streit erst verletzt und dann getötet haben, um zu vertuschen, dass er sie vergewaltigen wollte. Am 21. Februar beginnt der Prozess.

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Tatort in Telgte: Polizisten durchsuchen die Wohnung des mutmaßlichen Täters.

Quelle: azi

Hildesheim. Laut Anklage hat sich der Tatabend am 26. Oktober folgendermaßen abgespielt: Die 23-jährige Melanie klingelte an der Wohnungstür ihres späteren Mörders in der Annahme, dort ihre Verabredung aus dem Internet zu treffen. Der 27-Jährige mutmaßliche Täter hatte sich in einem Internet-Forum als „Sarah“ ausgegeben.

Der Angeklagte erklärte Melanie, Sarah sei eine Nachbarin, die gleich komme. Gemeinsam warteten sie, Melanie habe aber immer wieder nach Sarah gefragt. Schließlich gab Benjamin F. zu, dass es keine Sarah gibt. Es kam zum Streit. In dessen Verlauf fordert F. Melanie auf, sich auszuziehen.

Die 23-Jährige wollte flüchten. Der Angeklagte habe ihr ein Messer an die Kehle gehalten und sie erneut aufgefordert, sich auszuziehen. Zum Schein sei Melanie darauf eingegangen. Dann riss sie ihm das Messer aus der Hand. Der Angeklagte konnte es ihr wieder abnehmen und fügte ihr eine Wunde am Hals zu.

Dann habe er sie mit Gewalt ins Badezimmer gezerrt, um sie zu töten. Er wollte die Ereignisse vertuschen. Dann hat er ihr tödliche Verletzungen am Hals und in der Brust beigebracht. Die Leiche brachte er in ein Waldstück bei Gifhorn.

pif

Hintergrund

• Der Prozess gegen den 27-jährigen Benjamin F. aus Telgte beginnt am 21. Februar vor dem Hildesheimer Landgericht um 9 Uhr in Saal 134.

• Die Staatsanwaltschaft Hildesheim wirft Benjamin F. versuchte Vergewaltigung, gefährliche Körperverletzung und angesichts der Tatumstände auch Mord vor.

• Zunächst sind für den Prozess sieben Verhandlungstage vorgesehen. Weitere Termine sind am 28. Februar, 7. März, 14. März, 21. und 23. März.

• Das Urteil wird für den zurzeit letzten geplanten Verhandlungstag am 28. März erwartet.

• Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Hildesheim listet insgesamt 42 Zeugen auf, die Aussagen können.

• Zwei Sachverständige sollen während des Prozesses gehört werden.

• Das Aktenzeichen bei Gericht lautet:

12 Ks 17 Js 33741/10.

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