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Gesundheitskarte löst Versichertenkarte ab

Kreis Peine Gesundheitskarte löst Versichertenkarte ab

Kreis Peine. Jetzt ist es amtlich: Die alte Krankenversichertenkarte wird endgültig abgelöst. Ab 1. Januar 2015 gilt ausschließlich die elektronische Gesundheitskarte.

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In Peiner Praxen werden ab Januar nur noch die elektronischen Gesundheitskarten angenommen.

Quelle: oh

Gesetzlich krankenversicherte Patienten können dann nur noch mit der elektronischen Gesundheitskarte den Arzt, Zahnarzt oder Psychotherapeuten aufsuchen.

Auf diese Regelung haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung geeinigt. Ursprünglich sollte die Übergangsfrist für die alte Chipkarte bereits Ende September 2014 auslaufen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung konnte gegenüber den Krankenkassen jedoch durchsetzen, dass die alte Krankenversichertenkarte noch ein Quartal länger verwendet werden kann.

Für den Patienten bedeutet das: Das aufgedruckte Gültigkeitsdatum der alten Krankenversichertenkarte hat keine Bedeutung mehr. Auch Karten mit einem längeren Gültigkeitsdatum können nicht mehr verwendet werden. „Wir rechnen mit keinen Problemen“, sagt Mediziner Andreas Altrock, Sprecher des Peiner Ärztevereins. „Wir haben ja bereits das gesamte Jahr 2014 mit den neuen Karten gearbeitet, nahezu jeder Patient ist damit bestückt.“

Könne ein Patient dennoch keine elektronische Gesundheitskarte vorlegen, hat er zehn Tage Zeit, eine gültige Karte nachzureichen. „Es wird niemand nach Hause geschickt. Wir werden jeden Patienten behandeln“, versichert Altrock. „Gegebenenfalls muss der Patient die Behandlungskosten dann privat übernehmen.“

Nur bei einigen wenigen Ausnahmen greift ein Ersatzverfahren. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen gilt das auch, wenn der Patient eine Gesundheitskarte vorlegt, diese ihm aber aufgrund des Passfotos nicht klar zugeordnet werden kann. Dann darf die Praxis die Karte nicht einlesen.

Legt der Patient bis zum Ende des Quartals seine Gesundheitskarte vor, die zum Zeitpunkt der Behandlung gültig war, muss der Arzt dem Patienten das Geld zurückzahlen. Der Arzt rechnet die Behandlung dann wie gewohnt als Kassenleistung ab. „Das ist natürlich ein sehr bürokratischer Aufwand - für die Praxen ebenso wie für den Patienten“, sagt Altrock. Daher rechne er nur mit wenigen nicht vorgelegten Karten. „Das sind dann Patienten, die selten zum Arzt gehen. Ältere und chronisch Kranke besitzen alle die neue Gesundheitskarte.“

Die neue elektronische Gesundheitskarte ist mit dem Foto des Patienten ausgestattet. „Das macht sie sicherer“, so Altrock. Ansonsten ändere sich für Patienten und Praxen nichts. Überlegungen, man könne darauf auch Patientendaten speichern, wurde aus Datenschutzgründen gesetzlich verworfen, erklärt Altrock. „Wir dürfen gar nicht alles nutzen, was die Karte technisch bieten könnte.“

ju

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