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Gesundheit in anderen Kulturen - wie funktioniert das?

Peine Gesundheit in anderen Kulturen - wie funktioniert das?

Peine. Welches Selbstverständnis haben verschiedene Kulturkreise gegenüber dem Thema Gesundheit? Diese und andere Überlegungen, auch zum Thema Migration wurden beim Workshop des Paritätischen Wohlfahrtverbandes besprochen.

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Tülin Colakgil (links) und Tanja Pantazis bei dem Workshop des Selbsthilfe-Büros Niedersachsen, der im Peiner Forum stattfand.

Quelle: in

Organisiert hatte ihn Detlev Wallasch von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe. Zu Gast waren die interkulturellen Trainerinnen Tülik Colakgil und Tanja Pantazis. Sie sind seit zwei Jahren quer durch Niedersachsen unterwegs. Projektträger ist die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. mit dem Selbsthilfe-Büro Niedersachsen Colakgil und Pantazis wollen mit den Teilnehmern der Workshops eine Auseinandersetzung mit den eigenen Verhaltensmustern schaffen. „Ich habe lange Zeit im Ausland gelebt und weiß selber, wie schwer es ist, fremd in einer Umgebung und Kultur zu sein“, sagt Hannelore Mäckler. Daher will sie nun ihre Erfahrungen einbringen. Außerdem hilft sie bei der Flüchtlingsbetreuung, wo Kenntnisse zum Umgang mit Krankheit und Arztbesuchen nötig sind. „Wir machen Übungen zu den Themen. Zum Beispiel stellen sich die Teilnehmer ausführlich vor“, erklärt Colakgil. So wird sich gegenseitig gefragt, woher der Vorname kommt, oder welche anderen Namensvorschläge es vor der Geburt noch gab. Zum Thema Gesundheit fragte sich Mäckler zum Beispiel: „Sagt man, es ist Schicksal, wenn man erkrankt oder sagt man ‚Da hast Du selber schuld!‘ in verschiedenen Kulturen?“ Zur Vertiefung hielten die Referentinnen noch zwei Vorträge zum Thema Gesundheit und Kultur. Colakgil ist zudem als Malerin tätig, was in die Übungen einfloss. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Workshop in Peine und haben einen erfolgreichen Tag mit den Leuten verbracht“, sagte Colakgil abschließend. Noch bis Oktober 2014 sind die Kulturbotschafterinnen auf Tour durch Niedersachsen und schaffen Verständnis für die verschiedene Herkunft von Menschen.

in

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