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Geschwindigkeitsmessungen: Massive Verstöße

Kreis Peine Geschwindigkeitsmessungen: Massive Verstöße

Der jüngste Unfall bei Rosenthal im Kreuzungsbereich B 65/K 33 zeigt im Zusammenhang mit den Ergebnissen aktuellster Geschwindigkeitsmessungen, dass die Erhöhung der Verkehrssicherheit als eine Kernaufgabe beim Landkreis Peine nicht an Aktualität und Bedeutung verloren hat.

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Auch die fest installierte Radarfalle im Kreuzungsbereich B 65/K 33 hält nicht jeden Verkehrsteilnehmer vom Rasen ab.
 

Quelle: Anna Gröhl

Peine. Eine Messung durch die dortige stationäre Radaranlage hatte die Überschreitung eines Rasers um 59 Stundenkilometer ergeben, teilte der Landkreis mit – in einem Tempo-70-Bereich.

„Wir werden dieses mit einem einmonatigen Fahrverbot, einer Geldbuße von 240 Euro und zwei Punkten in der Verkehrssünderdatei ahnden“, so Pressesprecher Henrik Kühn. Geschwindigkeitskontrollen seien nach wie vor Auslöser kontroverser Diskussionen, weiß er. „Es geht uns aber keineswegs darum, ,Kopfprämien’ zu kassieren. Wir möchten vielmehr durch die Geschwindigkeitsüberwachung jedem Verkehrsteilnehmer zu seinem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verhelfen.“ Auch andernorts wurden massive Überschreitungen registriert: Am Wochenende ist ein Stederdorfer innerorts mit einer Geschwindigkeit von 97 km/h gemessen worden. Die Ergebnisse der Messstelle an der
B 65 am Abzweig der K 23 nach Schmedenstedt geben auch zu denken: Bei erlaubten 70 km/h wurde der unrühmliche „Spitzenreiter“ dort mit 131 km/h gemessen.

Während einer dreistündigen Messung in Fahrtrichtung Peine waren von 183 Autos insgesamt 51 zu schnell unterwegs. Auffällig, wie deutlich die Verstöße ausfallen: Fünf der geblitzten Verkehrsteilnehmer müssten mit einem Fahrverbot rechnen, so Kühn. Dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat zufolge ist wissenschaftlich belegt, dass eine Abnahme der durchschnittlichen Geschwindigkeit von fünf Prozent eine Verringerung der Unfälle mit Verletzten um ungefähr zehn Prozent und eine Verringerung der Unfälle mit Getöteten um 20 Prozent zur Folge hat.„Es gibt kein Recht auf zu schnelles Fahren. Geschwindigkeitskontrollen machen unsere Straßen nachweislich sicherer“, so Kühn.

Von Anna Gröhl

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