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Geschockte Zeugen nach Attacke: Das hätte für Polizisten tödlich enden können

Peine Geschockte Zeugen nach Attacke: Das hätte für Polizisten tödlich enden können

Geschockt waren die Brüder Valid und Omar Altun, als sie am Montag gegen 15.45 Uhr vor ihrem Haus „In den Horstwiesen“ die dramatischen Ereignisse miterlebten. Eine psychisch kranke Ilsederin (46) versuchte, einen Polizisten zu überfahren (PAZ berichtete).

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Stehen vor dem Wasserverbands-Gebäude: Omar (l.) und Valid Altun.

Quelle: ISABELL MASSEL

„Wir saßen in meinem Zimmer, als wir sahen, dass die Polizei in unsere Straße einbiegt. Das fanden wir ungewöhnlich, weil es sich um eine Sackgasse handelt“, sagt Valid Altun. Er und seine Brüder wurden Zeuge, wie die 46-jährige Ilsederin mit ihrem Skoda Fabia einen Polizeibeamten (50) überrollen wollte. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte er sich retten

Zuvor war die krankgeschriebene Wasserverband-Angestellte trotz Hausverbotes im Gebäude ihres Arbeitgebers erschienen und wollte dort vorsprechen. Wegen des aufdringlichen und ausfallenden Verhaltens der Ilsederin hatten Mitarbeiter schließlich die Polizei alarmiert. „Am heftigsten war es, als die Frau den Polizisten fast zwischen ihrem Auto und einem Container eingeklemmt hatte. Das war sehr knapp und hätte auch tödlich ausgehen können“, betont der 17-Jährige. „Wir wollten wissen, was los ist. Also sind wir nach draußen gelaufen. Dann sahen wir, dass der Polizist eine Frau verfolgt, die nicht mehr wenden konnte, denn es standen der Polizeiwagen und dieser riesige Container im Weg“, schildert Bruder Omar Altun die Situation.

Außerdem kamen dann noch eine Zivilstreife, der Rettungswagen und noch ein Polizeiauto dazu. „Die Frau hat immer wieder gerufen, dass wir die Polizei rufen sollen. Sie war der Meinung, der Polizist wäre kein echter Beamter. Ich kenne den Polizisten aber aus dem Schulunterricht und wusste, dass sie Unrecht hat“, erzählt Valid weiter.

Die Familie Altun wohnt genau neben dem Tatort und sah mit an, wie die Frau festgenommen wurde. „Sie hat sich so sehr gewehrt, dass die Polizisten Verstärkung rufen mussten. Zu zweit konnten sie nicht überwältigen. Die Frau hat die ganze Zeit geschrien“, so Valid Altun.

Und weiter: „Der Polizeibeamte hat nach der Festnahme auch mit uns gesprochen, weil wir alles mit angesehen haben und vielleicht noch in einem Gerichtsverfahren aussagen sollen.“

Laut PAZ-Informationen wurde die Ilsederin (46) in die geschlossene Psychiatrie Königslutter gebracht, die Ermittlungen dauern noch an.

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