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Gesamtes Gebäude in Mitleidenschaft gezogen

Solariumbrand Gesamtes Gebäude in Mitleidenschaft gezogen

Der Brand im Solarium am vergangenen Wochenende hat wirtschaftliche Folgen für die weiteren betroffenen Räume. Das „Kaleidoskop“ bietet einen Sonderverkauf an, um den Schaden etwas aufzufangen.

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Marina Heiden bietet nach dem Brand einen Sonderverkauf an.

Quelle: Antje Ehlers

Peine. Der Brand im Solarium am Echternplatz (PAZ berichtete) hat großen Schade angerichtet, vermutet wird bislang ein technischer Defekt. Die Räume der Krankenkasse Knappschaft und des Bekleidungsgeschäftes Kaleidoskop sind ebenfalls betroffen, hier machen die Folgen der Rauchgase ein Arbeiten beziehungsweise den Fortgang des Geschäftsbetriebs unmöglich.

„Ich war gerade auf dem Rückweg vom Christopher Street Day in Hamburg, als mich die Nachricht vom Brand erreichte“, erzählte Marina Heiden, Geschäftsfrau und Model, als Inhaberin des Bekleidungsgeschäftes schockiert. „Erst im vergangenen Frühjahr ist mir ein Auto ins Schaufenster gefahren, und nun dies.“

Doch den Kopf in den Sand stecken möchte die Geschäftsfrau nicht. „Meine Räume sind nur durch eine dünne Trennwand vom Solarium getrennt. Durch die Rauchgase sind für mich Ware und Dekoration unbrauchbar geworden. Doch frisch gewaschen lässt sich ein Großteil der Kleidung wieder tragen“, erklärte Marina Heiden. Daher bietet sie am heutigen Samstag und Montag einen Sonderverkauf vor ihrem Geschäft an. „Um wenigstens noch ein bisschen zu retten“, wie sie sagte. Wirtschaftlich ist der Brand ein Totalschaden.

Zur Zeit ist Heiden dabei, mit Hilfe einer Inventur die genaue Schadenshöhe zu ermitteln und Listen für die Versicherungen zu erstellen. „Es ist noch nicht klar, wer für den Schaden aufkommt. Die Auseinandersetzungen mit den Versicherungen beginnen jetzt erst. Aber ich habe viele Freunde in nah und fern, die mir spontan Hilfe angeboten haben.“

Eine Firma habe ihr bereits eine Möglichkeit zum Zwischenlagern ihrer Ware angeboten, nun hofft sie noch auf weitere Unterstützung von Kollegen, die eventuell alte Regale , Schaufensterpuppen oder ähnliches zur Verfügung stellen können. Immerhin – in der kommenden Woche beginnen bereits die Sanierungsarbeiten. Doch bis diese abgeschlossen sind, werden ein paar Wochen vergehen. Erst danach können die Firmen mit den Renovierungen in ihren eigenen Räumen beginnen.

Auch wenn bis dahin noch sicherlich einige Zeit vergehen wird, plant Marina Heiden im Kopf schon eine große Wiedereröffnungsparty im Herbst, zu der sicherlich einige ihrer prominenten Freunde und Bekannten anreisen. „Aufgeben gibt es nicht. Ich bin schließlich eine Powerfrau“, sagt Heiden abschließend.

Von Antje Ehlers

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