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„Gesamte Scheune muss weg“

Schmedenstedt „Gesamte Scheune muss weg“

Verwirrung um die einsturzgefährdete Scheune eines alten Bauernhofes in Schmedenstedt: Zum PAZ-Artikel „Gefährlicher Schandfleck“ vom 2. Januar nimmt die Stadt Peine Stellung. Ortsbürgermeister Andreas Meier (CDU) hatte in der PAZ kritisiert, dass trotz großer Verletzungsgefahr durch herabfallende Ziegel am Südring die Stadt lange nicht gehandelt habe. Außerdem sei die Straßenabsperrung zuerst unzureichend gewesen, und die wechselnden Halteverbots-Schilder hätten viele irritiert.

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Diese alte Scheune hinter der Absperrung wird morgen abgerissen.

Quelle: rb

Peine-Schmedenstedt. Stadt-Sprecherin Ulrike Laudien sagt: „Aufgrund personeller Engpässe zwischen den Jahren gibt unsere Stellungnahme dazu den komplexen Sachverhalt nicht hinreichend wieder.“ Bei einer Kontrolle hat laut der Sprecherin ein Mitarbeiter der Bauordnung am 20. November herabfallende Teile an der Scheune festgestellt. Daraufhin habe das Ordnungsamt sofort den Fußweg abgesperrt, um die Fußgänger zu schützen. „Der nicht zwingend erforderliche Fußweg in der Absperrung wurde sofort errichtet, da zu diesem Zeitpunkt bereits absehbar war, dass die Gefahr längere Zeit bestehen würde“, erklärt sie.

Am 3. Dezember habe eine erste Begehung mit dem Statiker und dem Bauordnungsamt stattgefunden, um das Gefährdungspotenzial einschätzen zu können. Danach wurde dem Insolvenzverwalter des Hofes und dem Eigentümer Herbert Schridde erklärt, dass der Dachstuhl umgehend zurückzubauen sei. Laudien sagt: „Das Gutachten zur Standsicherheit lag am 15. Dezember vor, mit dem Ergebnis, dass das gesamte Gebäude abgebrochen werden muss.“

Da es sich bei der Scheune um Privateigentum handelt, habe man jedoch nicht „einfach so“ das Gebäude abbrechen können – Fristen waren einzuhalten. Laudien erklärt: „Daher konnte der zunächst für den 23. Dezember vorgesehene Termin nicht eingehalten werden. Entsprechend wurde das Halteverbot ebenfalls verschoben.“

Jetzt beginnt morgen die Stadt Peine mit dem Abriss der kompletten Scheune, nachdem der Besitzer Herbert Schridde bereits einen Großteil des Daches abgetragen hat. „Die Umsetzung hat sechs Wochen gedauert, Defizite sind nicht erkennbar“, betont die Sprecherin.

tk

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