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Gericht: 21-Jähriger trat Verlobter (20) in die Rippen

Gericht Gericht: 21-Jähriger trat Verlobter (20) in die Rippen

Wegen Körperverletzung und Beleidigung musste sich am Dienstag ein 21-Jähriger aus Peiner vor dem Amtsgericht verantworten. Im Dezember vergangenen Jahres soll er seine ehemalige Verlobte (20) nach einem Streit mit dem Knie gegen die Rippen getreten haben. Die alarmierten Polizeibeamten hatte er im Anschluss schwer beleidigt.

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Hier wurde der Angeklagte verurteilt: Das Amtsgericht in Peine.

Quelle: A

Vor Gericht wollte der Angeklagte die Tat relativieren. „Ich habe sie leicht mit dem Knie in die Rippen getroffen. Sie hat mich festgehalten, da habe ich mich gewehrt. Das war nicht absichtlich.“ Er habe zuvor auf einer Feier Alkohol getrunken. „Das war nicht viel, es ging mir ziemlich gut. Es waren vielleicht zehn oder zwölf kleine Bier“ - bei einem Alkoholtest der Polizei pustete der 21-Jährige 2,53 Promille. Vor Gericht beurteilte der Angeklagte den Wert: „Ja, das hat mich auch gewundert.“

Als die Polizei ihn daraufhin mitnahm und in eine Ausnüchterungszelle sperrte, beleidigte er einen der Beamte schwer. „Ich war sauer. Das tut mir auch leid“, zeigte der Peiner späte Reue. Der Tritt gegen die Verlobte sei indes nicht so schlimm gewesen, erläuterte er - das habe ihm auch die 20-jährige Geschädigte bestätigt. „Wenn das so schlimm gewesen wäre, wäre sie ja wohl nicht mehr mit mir verlobt...“, argumentierte er.

Schlechte Nachrichten für den Angeklagten: Vor Gericht eröffnete die 20-Jährige ihm die Trennung. „Wir sind nicht mehr verlobt. Wir waren es. Aber von meiner Seite aus sind wir es nicht mehr.“ Ein Grund seien die regelmäßigen Auseinandersetzungen mit ihrem Ex-Verlobten, wenn er alkoholisiert war - so auch im Dezember 2012. „Er war so voll, der Streit ist eskaliert.“ Im Zuge dessen habe sie das Knie des Angeklagten in die Rippen bekommen. „Das war aber nichts Schlimmes“, beschwichtigte sie - dennoch wolle sie, dass ihr Ex-Verlobter für die Tat zur Rechenschaft gezogen werde.

So sah es letztlich auch der zuständige Richter. Er verurteilte den 21-Jährigen zu einer Gesamtgeldstrafe von 600 Euro: „Sie waren erheblich alkoholisiert und hatten sich nicht mehr im Griff.“

js

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