Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Geplanter Seniorenheim-Neubau: Politik stimmt Bebauungsplan zu

Peine Geplanter Seniorenheim-Neubau: Politik stimmt Bebauungsplan zu

Peine. Das geplante Senioren- und Pflegeheim an der Ilseder Straße, Ecke Friedrich-Ebert-Platz in Peine kann gebaut werden. Das empfiehlt zumindest der Planungsausschuss der Stadt Peine. In seiner Sitzung gestern Abend im Rathaus sprach sich das Gremium einstimmig für den erforderlichen Bebauungsplan aus.

Voriger Artikel
A 2: Tödlicher Lkw-Unfall bei Lehrte, langer Rückstau bis ins Peiner Land
Nächster Artikel
Sorge trotz guter Ernteprognose: Preiseinbruch überrascht Landwirte

Entwurfsgrafik: So soll das geplante Senioren- und Pflegeheim am Friedrich-Ebert-Platz aussehen.

Quelle: oh

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung hatte es mehrere Einwände gegen das Projekt gegeben. Ein Argument konkurrierender Betriebe und des Landkreises Peine war, dass es bereits eine ausreichende Anzahl an Heimplätzen in Peine gebe.

Der Leiter des Hochbauamtes der Stadt Peine, Florian Hahn, erläuterte deshalb noch einmal, dass die geplante Einrichtung ein besonderes Pflegeprofil anstrebe und insofern ein Alleinstellungsmerkmal habe. Die künftige Betreiberin will sich auf die Pflege von Demenzkranken konzentrieren. Unter dem Strich sei die Stadtverwaltung zu der Auffassung gekommen, dass es sich bei dem Neubau um eine unternehmerische Entscheidung handele.

Ratsherr Dr. Ingo Reinhardt (CDU) sah das anders: „Ich finde, wir sollten den Kommentar des Landkreises Peine ernst nehmen.“ Die Behörde hatte darauf hingewiesen, dass es eine Vielzahl an Heimen im Kreis gebe und die Belegungsquote bei lediglich 85 Prozent liege. Darüber hinaus habe eine Pflegeeinrichtung aus Hohenhameln darauf hingewiesen, dass es sehr wohl Heime im Kreis gebe, die auch Demenzkranke betreuen.

Uwe Himmelstoß (SPD) stützte die These, dass der Investor sich wohl überlegt habe, in was er Geld investiere. Und auch Matthias Roll (Linke) sah in der geplanten Ausrichtung ein Alleinstellungsmerkmal. Heike Kubow (Grüne) sagte: „Konkurrenz belebt das Geschäft, vielleicht werden ja auch mancherorts die Standards angehoben.“

Die geplante Einrichtung hat eine Grundfläche von 1350 Quadratmetern und soll auf drei Etagen Platz für 58 Bewohner in Einzelzimmern bieten.

- Für den geplanten Ausbau der Friedrichstraße in der Peiner Südstadt (PAZ berichtete) hat sich der städtische Planungsausschuss ebenfalls einstimmig ausgesprochen. Das Projekt soll im Zuge der Städtebauförderung Südstadt/Soziale Stadt umgesetzt werden. Die Kosten betragen rund 900 000 Euro, darin inbegriffen sind 36 000 Euro für neue Straßenbeleuchtung und die Sanierung des Kanals durch die Stadtentwässerung. Der Ausbau erstreckt sich über eine Länge von rund 315 Metern. Es soll eine private Interessengemeinschaft gebildet werden, damit Hauseigentümer im Zuge der Bauarbeiten ihre Kellerwände isolieren sowie Lichtschächte und Anschlüsse erneuern können. Der Baustart ist im Frühjahr 2015 angepeilt, die Arbeiten werden wohl bis Jahresende andauern. Anliegerbeiträge sollen nicht erhoben werden.

mic

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung