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Geocaching: PAZ Mitarbeiterin fand ein Spielzeugauto aus Georgia im Peiner Land

Peine Geocaching: PAZ Mitarbeiterin fand ein Spielzeugauto aus Georgia im Peiner Land

Durch das GPS-Spiel Geocaching reiste ein kleines Spielzeugauto bei einer Art Schnitzeljagd ein Mal um die Welt: Ausgesetzt in einer Tupperdose, beziehungsweise einem sogenannten „Cache“, gelang das kleine Auto von Georgia/USA bis nach Klein Ilsede. Insgesamt 350 Geocacher hatten es dorthin transportiert. PAZ-Mitarbeiterin und Geocacherin Michaela Gebauer fand den „Blue Travel Racer“ und wird diesen in den nächsten Tagen in Spanien verstecken.

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Das Spielzeugauto aus den USA: PAZ-Mitarbeiterin Michaela Gebauer freut sich über ihren Fund.

Schwüle, warme Sommerluft wehte am Abend des Fundes in Ilsede. Drei meiner Freunde hatte ich schon mit meinem neuen Hobby angesteckt: Geocaching. Das ist eine moderne Schnitzeljagd, bei der an bestimmten Koordinaten Tupper- oder kleine Filmdosen versteckt sind. Diese können mithilfe eines GPS-Geräts oder einem Handy mit der jeweiligen App gefunden werden. So leicht wie es klingt, ist es aber nicht. Denn: Die sogenannten „Caches“ werden ziemlich einfallsreich versteckt, sodass teilweise stundenlang gesucht beziehungsweise über den angegebenen Tipp nachgedacht werden muss. Der Nervenkitzel neben dem Klettern und Kriechen besteht allerdings darin, nicht von „Muggels“ (so heißen Passanten bei den Geocachern) entdeckt zu werden.

Bewaffnet mit Smartphones und Taschenlampen zogen meine Freunde und ich los. Als wir nach langem Suchen schließlich eine Dose in den Händen hielten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Neben dem üblichen Logbuch, in das wir uns nach dem erfolgreichen Fund eintragen können, fanden wir ein Spielzeugauto mit einer Erkennungsmarke und einem gelben Brief. Wozu das Auto gut ist, fanden wir erst zu Hause heraus.

Als ich den Code auf der offiziellen Internetseite eingab, war ich baff: Das kleine blaue Auto wurde in Amerika, genauer Georgia, ausgesetzt und ist über 34000 Kilometer weit gereist. Ein paar Klicks entfernt erschien eine Liste der bereisten Orten. Das Objekt war zwei Wochen vorher in China, davor bereits in Prag, Kroatien, Polen, Frankreich und England. Wahnsinn! Und jetzt liegt es an mir, dass es „weit und schnell“ zum nächsten „Cache“ kommt. Da ich in Kürze nach Spanien fliege, habe ich mich dazu entschlossen, es dort für den Nächsten Geocacher zu verstecken. Dafür habe ich mir bereits ein gutes GPS-Gerät der evangelischen Jugend Peine besorgt. Ich bin schon ganz aufgeregt, ob ich überhaupt ein Versteck in Spanien finde. Denn: Manchmal übersieht man sie ganz leicht…

mgb

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