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Gemeinsam statt allein: 129 Gästefeierten mit „Keiner soll einsam sein“

Peine Gemeinsam statt allein: 129 Gästefeierten mit „Keiner soll einsam sein“

Peine . Ungezählte Weihnachtssterne, ein großer Tannenbaum mit roten und goldenen Kugeln und festlich geschmückte Tische erwarteten die Besucher der Heiligabend-Feier des Hilfsvereins „Keiner soll einsam sein“ (KSES). Diesmal waren 129 Gäste ins liebevoll dekorierte Peiner Forum gekommen, um Heiligabend gemeinsam zu verleben.

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21 freiwillige Helfer sorgten bei der Heiligabend-Feier für einen reibungslosen Ablauf.

Quelle: rb

PAZ-Chefredakteur Dirk Borth begrüßte als geschäftsführender Vorstand von KSES die Gäste und sprach den vielen freiwilligen Helfern seinen Dank aus: „Helfer, Mitglieder und der Vorstand des Vereins setzen sich dafür ein, dass diese Weihnachtsfeier so gut läuft“, hob er hervor. Undenkbar sei die Feier ohne Stimmungsmacher und Musiker Eduard Bock, der von Beginn an dabei ist und die Gäste auch diesmal mit Weihnachtsliedern am Keyboard unterhielt.

Auch Peines Bürgermeister Michael Kessler als stellvertretender Vorsitzender des Vereins zeigte sich erfreut, dass die Heiligabendfeier seit vielen Jahren stattfindet und wies auf die Grundidee hin: Denjenigen Menschen eine schöne Zeit zu bereiten, die keine Familie haben und einsam und allein sind. Auch er dankte allen Helfern, die dafür ihre Zeit opferten.

In diesem Jahr sorgten 21 Freiwillige für einen reibungslosen Ablauf, servierten Kaffee, Tee und Kuchen für die überwiegend älteren Gäste und tischten am Abend ein leckeres Festtagsessen auf. Unter ihnen Wolfgang Schwanitz, der seit 13 Jahren mitwirkt: „Ich bin selbst einsam, und ich freue mich, wenn ich die alten Leute bedienen kann“, erklärte er. Seit 1998 ist Helga Meyer dabei: „Es ist immer wieder nett. Und wo soll ich sonst hin?“, beschrieb sie ihre Motivation mit einem fröhlichen Lachen. Auch Tochter Silke Meyer hilft mit - an der Garderobe.

Jahr für Jahr hat auch Erna Vetter mitgeholfen - so lange, bis es nicht mehr ging. In diesem Jahr besuchte die 84-jährige Stederdorferin das Fest als Gast. Was ihr an der Feier gefällt? „Es ist gemütlich und es wird viel geboten.“

Das wurde es in der Tat: Die Peiner Owl Town Pipe & Drum Band präsentierte schottische Märsche, Balladen und sogar ein Weihnachtsmedley auf dem Dudelsack, und das Nachwuchstalent Tim Scheuten (11) begeisterte die Gäste mit Schlagern, Jazzstandards und Beethovens „Für Elise“ auf dem Akkordeon. Pastor Markus Lenz hielt eine besinnliche Andacht, und die Gäste fanden zwischendurch immer wieder Zeit für einen vergnügten Plausch, sodass die Gemeinsamkeit nicht zu kurz kam - etwas, das Helga (72) und Günter Groß (83) aus Abbensen besonders schätzen: „Mein Mann hat früher die Drehorgel gespielt und ich habe Gedichte aufgesagt, nun sind wir Gäste - und wir sind dankbar, dass wir hier sein können.“

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