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Gemba: „Mastbetriebe werden hart kontrolliert“

Peiner Land Gemba: „Mastbetriebe werden hart kontrolliert“

„Mindestens einmal pro Mastdurchgang müssen wir die Hähnchenmast-Betriebe kontrollieren“, sagt Kreisbaurat Wolfgang Gemba. Und zwar kurz bevor die Tiere ihren Weg Richtung Schlachthof antreten. Im Fachjargon heißt das „Ausstallen“. Doch in der Anlaufphase der Betriebe hat sich das Peiner Veterinäramt vorgenommen, häufiger zu kontrollieren als einmal.

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Eine Mastanlage für Hähnchen entsteht in der Nähe von Gifhorn. Im Peiner Land sind zurzeit vier Anlagen beantragt. Die Genehmigungen dafür stehen noch aus, werden voraussichtlich aber erteilt.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. „Bei der Hähnchenmast bekommen die Tiere immer wieder Verletzungen und Krankheiten an den Krallen“, sagt Amtstierärztin Dr. Corinna Vossler. Das wollen die Mitarbeiter des Veterinäramtes im Auge behalten – und das müsse in einer frühen Phase der Mast passieren. Wie häufig die Tierärzte des Veterinäramtes letztlich bei den Mästern vorbeischauen, steht laut Gemba noch nicht fest.

Sicher ist allerdings, dass das Veterinäramt die Überwachung der neuen Mast-Betriebe mit eigenen Mitarbeitern übernehmen wollen. „Allein schon zur Sicherung der Qualität“, versichert Gemba. Wenn sich das Vorgehen zwischen Amtstierärzten und eingespielt habe und sich auch auf beiden Seiten Vertrauen aufgebaut habe, könne darüber nachgedacht werden, den Auftrag der Überwachung abzugeben.

Zurzeit ist vom Landkreis nicht angedacht für die Kontrolle der Hähnchenmast-Anlagen weitere Mitarbeiter im Peiner Veterinäramt einzustellen, sagt Gemba. Noch seien die Mast-Betriebe im Peiner Land nicht genehmigt und wenn das – voraussichtlich im Frühjahr und Sommer – passiert ist, müssen die Ställe erst einmal gebaut werden. Zudem ist der Schlachthof bei Wietze nahe Celle noch gar nicht genehmigt. Auch das spielt beim zurückhaltenden Vorgehen des Landkreises eine Rolle, sagt Gemba.

Zurzeit sind vier Mast-Anlagen geplant, drei kleine mit je 40 000 Tieren bei Mehrum, Solschen und Wendesse sowie eine große mit 80 000 Tieren bei Alvesse nahe Vechelde.

Thorsten Pifan

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