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Geldstrafe für Peiner wegen Widerstandes gegen Polizisten

Gerichtsprozess Geldstrafe für Peiner wegen Widerstandes gegen Polizisten

Nachdem sich ein Peiner (49) im September vergangenen Jahres bei einer Gartenparty in Ilsede ordentlich daneben benommen hatte, musste er sich gestern vor dem Amtsgericht Peine verantworten. Die Anklage lautete „Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“. Der 49-Jährige erhielt eine Geldstrafe in Höhe von 250 Euro.

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Der Peiner erhielt Handschellen angelegt, da er sich Polizisten wiedersetzt hatte.

Quelle: Dpa

Peine. Was ist passiert? Der Peiner war auf einer Party bei einem Freund in dessen Elternhaus gewesen. Nachdem sein Alkoholpegel für seinen Freund zu hoch war, wurde er von diesem aufgefordert, das Haus zu verlassen. Dieser Aufforderung kam der ehemalige Schlosser jedoch nicht nach. So rief dessen Freund die Polizei und bat um Hilfe. Gegen 23 Uhr traf die Polizei ein und forderte denn Mann ebenfalls auf, das Haus zu verlassen. Trotz mehrmaliger Ermahnungen der Polizeibeamten wollte der Peiner das Haus des Freundes jedoch nicht verlassen und beleidigte einen der Beamten. Die kurz drauf eintreffende Verstärkung konnte den Mann ebenfalls nicht zum Verlassen des Grundstücks bewegen. Als der Peiner aggressiv wurde und einen der Beamten schubste, so dass dieser rückwärts auf ein Sofa fiel, legten dessen Kollegen dem Angeklagten sofort Handschellen an. Dabei soll sich der Peiner erheblich gewehrt haben. Der Abend endete für ihn in einer Ausnüchterungszelle der Ilseder Polizei.

Der angeklagte Peiner stritt nichts ab und entschuldigte sich mehrfach bei den Anwesenden. Er selber könne sich an nichts mehr erinnern und kenne die Geschichte sowie sein Verhalten nur aus den Erzählungen der Polizei. Aufgrund von einer Erkrankung seines Beines habe er Medikamente nehmen müssen, die sich offensichtlich nicht gut mit dem konsumierten Bier und Wodka vertragen hätten. Die Polizei stellte somit an diesem Abend bei dem Angeklagten ein Atemalkoholwert von 1,55 Promille fest. Daher wurde ihm eine verminderte Schuldfähigkeit zugesprochen.

Am Ende sprach man den Angeklagten wegen „Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ schuldig und verhängte eine Geldstrafe von 25 Tagessätzen à 10 Euro (insgesamt 250 Euro).

Von Lara Krämer

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