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Geklauter Roller, kein Führerschein

Polizei überprüft Zweiradfahrer Geklauter Roller, kein Führerschein

Zweiradfahrer im Visier der Peiner Polizei: Zwei groß angelegte Aktionen gab es in den vergangenen Monaten, um die Sicherheit auf den Straßen zu verbessern und Fahrrad-Diebstähle einzudämmen. Jetzt liegen Ergebnisse vor.

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Polizisten überprüfen einen Radfahrer. Auch in der kommenden Zeit müssen Radler verstärkt mit Kontrollen rechnen.

Quelle: Archiv: cb

Kreis Peine. Missachten der Vorfahrt, Fahren auf der falschen Straßenseite oder unter Alkoholeinfluss und technische Mängel am Fahrrad: Das sind die häufigsten Ursachen von Unfällen mit verletzten Radfahrern. Um dem zu begegnen, hat die Polizei im Gebiet des Kommissariats Peine zwei groß angelegte Aktionen initiiert.

„Die Schwerpunktkontrollen der vergangenen Wochen hat Polizeihauptkommissarin Sandra Baumgarten geleitet“, sagt Peines Polizeisprecher Peter Rathai. Und unter Federführung des Sachbearbeiters Prävention des Polizeikommissariats Peine, Polizeihauptkommissars Friedhelm Papenburg, wurden zudem in den Sommermonaten in einer gemeinsamen Aktion des ADAC und des Innenministeriums gezielt Fahrräder von Schülern an den Schulen überprüft. Mit dieser Aktion „zur Verbesserung der Sicherheit von Zweiradfahrern“ sind die Schwerpunktkontrollen ergänzt worden.

Bei den Kontrollen hat die Polizei 436 Fahrräder überprüft. „Dabei wurden drei Täter zu Fahrraddiebstählen oder -unterschlagungen ermittelt und die Fahrräder sichergestellt“, sagt Rathai. Zudem ging den Beamten ein Rollerfahrer ins Netz, der ohne Führerschein unterwegs war. Obendrein war auch sein Roller nicht versichert. Bei 183 kontrollierten Fahrrädern beanstandete die Polizei technische Mängel.

200 Verkehrsordnungswidrigkeiten von Fahrradfahrern stellten die Beamten fest. Überwiegend waren das Fahrräder ohne vorschriftsmäßige Beleuchtung (135 Fälle), Benutzung der falschen Straßenseite (42 Fälle), Fahren in der Fußgängerzone (elf Fälle) und Telefonieren mit dem Handy am Fahrradlenker (sechs Fälle). Drei Radler hatten Alkohol getrunken, zwei von ihnen hatten mehr als ein Promille Alkohol im Blut.

Bei der „gemeinsamen Aktion des ADAC und des Innenministeriums zur Verbesserung der Sicherheit von Zweiradfahrern“ wurden 2378 Fahrräder vor allem an Schulen überprüft. 517 Fahrräder wurden aufgrund technischer Mängel beanstandet, was 106 Mängelmeldungen nach sich zog. 59 Verkehrsordnungswidrigkeiten stellte die Polizei dabei fest. Sieben Fundfahrräder wurden nach Überprüfung der Fahrradrahmennummer sichergestellt, da sie als gestohlen gemeldet waren.

Außerdem hat die Polizei Fahrradpässe verteilt. „Wir erhoffen uns dadurch, dass mehr Räder registriert werden. Wenn die Rahmennummer bekannt ist, können die Polizisten bei Kontrollen, entwendete Fahrräder schneller identifizieren und dem rechtmäßigen Besitzer übergeben“, erklärt Rathai.

Die Polizei wird auch weiter verstärkt Fahrrad-Kontrollen unternehmen, kündigt der Polizeisprecher nach erfolgreichem Abschluss der Aktion an.

Informationsbroschüren über die richtige Ausstattung eines Fahrrades und Registrierunterlagen gibt es bei der Polizei und bei den Fachhändlern.

wos

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