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Geiselnahme: Vier Täter gegen Auflagen auf freiem Fuß

Peine Geiselnahme: Vier Täter gegen Auflagen auf freiem Fuß

Peine. Sie sollen ihr Opfer stundenlang festgehalten, mit Messer verletzt und gequält haben. Vier der sechs mutmaßlichen Täter, die Anfang März versucht haben sollen, Geld von einem Peiner zu erpressen, indem sie ihn in einer Wohnung in Geiselhaft nahmen (PAZ berichtete), sind aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

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SEK-Beamte am Damm in Peine: Auch dort wurden zwei Wohnungen durchsucht.

Quelle: pif

Das bestätigte am Mittwoch Christina Pannek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim, auf Anfrage der PAZ. „Es handelt sich um die vier Täter, die bereits einen Teil der Anschuldigungen gestanden haben“, sagte sie. Um eine mögliche Flucht zu verhindern, wurde das Quartett unter strengen Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Zwei weitere mutmaßliche Täter, die sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert haben, sitzen dagegen weiter in Untersuchungshaft.

Die Verhaftung des Sextetts im Alter zwischen 21 und 30 Jahren hatte in der vergangenen Woche für großes Aufsehen in der Stadt gesorgt. Mit Unterstützung des SEK aus Hannover hatten Beamte aus Peine elf Wohnungen durchsucht und dabei auch die mutmaßlichen Tatwerkzeuge sicher gestellt. Dabei soll es sich um mehrere Messer gehandelt haben.

Der Tatvorwurf lautet: Erpresserischer Menschenraub und versuchte schwere räuberische Erpressung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. „Wir klären aktuell, ob die beschlagnahmten Messer tatsächlich die Tatwerkzeuge waren. Dafür sind allerdings aufwendige DNA-Untersuchungen notwendig“, sagte Pannek.

Bei dem Opfer handelt es sich um einen Mann Anfang 20 - weiter wollte die Staatsanwaltschaft auf die Identität des Peiners nicht eingehen. Fest steht: Er sollte Geld herausgeben, was er aber nicht tat. Die Geiselnahme hatte sich bereits in der ersten Märzwoche ereignet. Ungefähr eine Woche nach der Tat, offenbarte sich das Opfer der Polizei. Die folgenden Ermittlungen führten schließlich zu dem Einsatz und der Razzia. Nicht bestätigten Informationen zufolge sollen sich die Taten im Peiner Drogenmilieu abgespielt haben.

pif

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