Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Geheimnis gelüftet: So sieht das neue Hallenbad aus

Peine Geheimnis gelüftet: So sieht das neue Hallenbad aus

Peine. Das Geheimnis ist gelüftet: Die PAZ stellt heute erstmals den Entwurf für das neue Hallenbad am Neustadtmühlendamm vor - zur Verfügung gestellt von den Stadtwerken Peine. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke hat die Pläne gebilligt. Wenn der Rat der Stadt Peine in der Sitzung am Donnerstag, 25. April, den Vorschlag mitträgt, haben die Generalplaner „grünes Licht“ für alle weiteren Arbeiten bis zur Ausschreibung des Neubaus.

Voriger Artikel
BBg-Krise: Betriebsrat fordert tragfähiges Konzept von der Politik
Nächster Artikel
Autofrühling lockt in die Peiner Innenstadt

Diese Skizze zeigt, wie später der Eingang des neuen Peiner Hallenbades am Neustadtmühlendamm aussehen soll.

Quelle: Geising+Böker

Der Aufsichtsrat sprach sich zudem auf Grundlage der nun vorliegenden Kostenberechnung dafür aus, die Budget-Obergrenze für das neue Hallenbad von 5,8 auf 6,4 Millionen Euro anzuheben. Dies ermögliche es, „die verabschiedeten Entwürfe mit ihrem gegenüber den Zielvorgaben größeren Raumangebot und der attraktiven Gestaltung und guten Funktionalität umzusetzen“.

Das verantwortliche Planungsbüro Geising+Böker aus Hamburg legte dem Stadtwerke-Aufsichtsrat Entwürfe, Schnitte, Grundrisse und Kostenberechnungen zur Umsetzung des Neubaus des Hallenbades vor. „Die Pläne greifen unsere Ziele als Betreiber vollständig auf“, erläuterte Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann der PAZ. „Wir wollen die Peiner Bäder an einem Ort konzentrieren, Hallenbad und Freibad sollen dort zusammen möglichst wirtschaftlich betrieben werden können und die Investitionskosten sollen im Rahmen bleiben. Vor allem aber: Die Gäste sollen ein qualitativ verbessertes Badangebot nutzen können.“

Dauerhaft kostengünstiger soll es für die Stadtwerke beim Wasser- und Energieverbrauch werden - ohne Abstriche für die Badegäste. Schürmann: „Wir wollen Ressourcen und damit auch Kosten sparen, indem wir eine Abluftanlage zur Wärmerückgewinnung, moderne Badewassertechnik und energieeffiziente Beleuchtung einsetzen. Das umweltfreundliche Konzept wird durch die Lieferung von CO2-neutraler Wärme aus den Biogas-BHKW der Stadtwerke abgerundet. Das ist auch gut für die Umwelt.“

Das Büro Geising+Böker wird nun die Genehmigungs-planung erstellen und die Ausschreibungen vorbereiten. Diese sollen bis Ende des Jahres erfolgen. Baubeginn ist im Frühjahr 2014, das neue Hallenbad soll im Juni 2015 öffnen.

tk

Sportbecken mit sechs Bahnen, viele neue Sammelumkleiden

Die Entwurfsplanung des neuen Peiner Hallenbades am Neustadtmühlendamm sieht eine 635 Quadratmeter große Wasserfläche vor. Ein Sportbecken mit sechs Bahnen soll laut dem Architekturbüro Geising+Böker unter der Leitung von Rolf Böker und Gerhard J. Geising „optimale Trainingsbedingungen für Schwimmsportler bieten“. Ein Aktionsbecken steht für Präventionskurse von Wassergymnastik bis Aquapower für Senioren, „aber auch für puren Badespaß mit Familie oder Freunden zur Verfügung“. Wie von zahlreichen Nutzern gewünscht, werde die Anzahl der Sammelumkleiden erhöht.

„Der Eingangsbereich soll auch für das Gesamtkonzept an gewohnter Stelle bleiben, wird aber optimiert. Dabei entsteht eine witterungsgeschützte Wartezone, die schon einen ersten Blick in die neue Badehalle erlaubt. Vom Eingangsbereich aus ist auch ein alternativer Zugang direkt zum Freibad vorgesehen“, so Stadtwerke-Chef Ralf Schürmann. Der Aufsichtsrat beschloss außerdem, das bereits vorhandene Spielschiff ganzjährig nutzbar zu machen. Dafür ist eine großzügig verglaste Einhausung vorgesehen, die sich im Sommer auch für die Freibadgäste öffnen lässt.

Zusätzlich entstehen am Spielschiff und im Übergangsbereich zum Sportbecken Flächen, „die auch im Winterbetrieb einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen“. Offen blieb dagegen im Aufsichtsrat die Frage, ob auch ein Badehaus für Sauna- und Wellnessfreunde errichtet wird. Eine Entscheidung dazu soll später erfolgen. Die Planung sieht jedoch vor, im Zuge des Hallenbadbaus auch das Obergeschoss des Bestandsgebäudes soweit herzurichten, dass einer Nutzung als Badehaus nichts im Wege steht. Sollte sich der Aufsichtsrat gegen ein Badehaus entscheiden, wären auch andere Nutzungen möglich.

tk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung