Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 8 ° Regen

Navigation:
Geflügelpest: Keine neuen Fälle in Peine

Dienstbetrieb normalisiert sich - Bürgertelefon wird eingestellt Geflügelpest: Keine neuen Fälle in Peine

Im Kreis-Fachdienst für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung kehrt nach den aktuellen Geschehnissen zur Geflügelpest bei Wildvögeln wieder etwas Ruhe ein, heißt es in einer Erklärung des Landkreises Peine.

Voriger Artikel
Heiratsschwindler in Peine gefasst
Nächster Artikel
Adventsfest für Flüchtlingskinder ohne Eltern
Quelle: Michaela Gebauer

Peine. „Die Kolleginnen und Kollegen sind mittlerweile vorwiegend mit zum Teil zeitintensiven Tätigkeiten wie Beantwortungen von Bürgeranfragen, Bearbeitung von Ausnahmegenehmigungen und den Nacharbeiten, die die Restriktionsgebiete mit sich bringen, beschäftigt“, berichtete Henrik Kühn vom Landkreis Peine. Ebenso erfolgen derzeit routinemäßige klinische Untersuchungen in Geflügelbetrieben, die in den Sperrbezirken ansässig sind.

„Vergleichsweise viele Anträge auf Ausnahmegenehmigungen für das Freilaufenlassen von Hunden werden von uns aus der Jägerschaft für geplante Jagden in den Beobachtungsgebieten registriert. Diese werden unter Prüfung der jeweiligen individuellen Umstände meistens auch genehmigt.

Die Jägerschaft erweist sich als sehr gut informiert, umsichtig und sensibel beim Umgang mit dem Thema „Wildgeflügelpest“. Oft werden beispielsweise bestimmte Streifen, von denen bekannt ist, dass dort möglicherweise Fasane Unterschlupf finden, bewusst ausgelassen, um das Auftreiben von Federwild zu vermeiden“, berichtete er und weiter, „Eine tot aus dem Eixer See geborgene Graugans wurde mittlerweile mit negativem Ergebnis untersucht.“

Den Angaben zufolge kann – sofern sich die positive Entwicklung fortsetzt - möglicherweise schon in der nächsten Woche der Sperrbezirk rings um den Eixer See in ein Beobachtungsgebiet umgewandelt werden. Damit würden geringere Restriktionen einhergehen.

„Es erreichten uns bislang drei Anträge auf Ausnahmegenehmigungen vom Aufstallungsgebot, oft von Tierhaltern, die ihre Hühner gerne wieder rauslassen möchten – alle drei konnten nach jeweils individueller Prüfung genehmigt werden. In elf Fällen mussten wir Verstöße gegen das Aufstallungsgebot prüfen, in denen aber ganz überwiegend umgehend nachgebessert wurde. Lediglich in einem schwerwiegenderen Fall musste ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Bevölkerung sehr kooperativ in Bezug auf die Umsetzung und Einhaltung der Bekämpfungsmaßnahmen reagiert“, heißt es in der Meldung weiter.

Das Bürgertelefon wurde in den Akutphasen mit rund 50 Anrufen täglich äußerst gut in Anspruch genommen. „Insbesondere wurden von unseren Mitarbeitern Fragen nach individueller Gefährdung, Dauer von Restriktionen, zu Ausnahmeanträgen und Anzeigen von Tierhaltern beantwortet und bearbeitet. Mittlerweile aber registrieren wir kaum noch Anrufe und stellen diesen Service deshalb ab der kommenden Woche wieder ein.“

Informationen gibt es selbstverständlich weiterhin im Fachdienst für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung sowie umfänglich im Internet unter www.landkreis-peine.de

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

0c19d8a6-b715-11e7-b2bc-1ed82c2171d1
Street-Food-Festival in Peine

Das war es: das 1. Peiner Street Food Festival am vergangenen Wochenende auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Satt sollte dort jeder geworden sein, denn die insgesamt 58 Stände boten Kulinarisches für Jedermann.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung