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Gefährliche Körperverletzung unter Alkoholeinfluss

Gericht Gefährliche Körperverletzung unter Alkoholeinfluss

Wegen gefährlicher Körperverletzung musste sich ein Brüderpaar (31 und 32 Jahre) aus Peine vor dem Amtsgericht verantworten. Es erhielt eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 1100 Euro. Der Tatvorwurf: Die Männer sollen im stark alkoholisierten Zustand einen Imbissbesitzer (49 Jahre) mit einer abgebrochenen Bierflasche im Gesicht stark verletzt haben.

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Das Amtsgericht in Peine.

Quelle: Archiv

Peine. Nach dem Genuss von reichlich Alkohol daheim wollte sich einer der beiden angeklagten Brüder einen Döner kaufen. Deshalb gingen die Brüder in die Stadt zum Imbiss. Bis dahin erinnern sich beide.

Dass sie dort angekommen jedoch die Gäste angepöbelt und bedroht haben sollen und anschließend den Ladenbesitzer, der seine Gäste schützen wollte, niedergeschlagen haben – daran fehlt laut eigener Aussage jegliche Erinnerung.

Ein Video und etliche Zeugenaussagen beleuchten jedoch den Tathergang. Deshalb gab es für das Gericht auch keinerlei Zweifel an der Schuld der beiden jungen Männer. Diese bereuten ihre Tat offensichtlich. Mit gesenkten Köpfen verfolgten sie die dreistündige Verhandlung, hörten den Zeugen zu und verzichteten darauf, sich Bilder vom zerschundenen Gesicht des Opfers anzuschauen. „Wir haben die Fotos schon gesehen“, gab der jüngere der beiden kleinlaut zu und beteuerte, wie leid es ihnen tue. Beide Täter gaben an, seit Ende des letzten Jahres keinen Alkohol mehr getrunken zu haben und sich inzwischen in Behandlung zu befinden.

Die Richterin folgte der Empfehlung der Staatsanwaltschaft. Eine Geldstrafe – der Ältere muss 150 Tagessätze zu 40 Euro zahlen, der jüngere Bruder zahlt 100 Tagessätze zu 50 Euro. „Es tut uns sehr leid“, waren die letzten Worte der Brüder bei der Verhandlung.

Die Strafe für die beiden Angeklagten erscheint mild, ist aber laut Staatsanwaltschaft für die Täter härter, als es den ersten Anschein hat: Beide müssen eine Geldstrafe bezahlen und alle Verfahrenskosten, auch die des Nebenklägers, tragen. Eine zivilrechtliche Einigung mit einer Schmerzensgeldzahlung steht noch aus.

Von Grit Storz

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