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Gedichte, Ständchen, Dankesworte: 40 Jahre Kinderschutzbund in Peine

Peine Gedichte, Ständchen, Dankesworte: 40 Jahre Kinderschutzbund in Peine

Den 40. Geburtstag des Peiner Ortsverbandes des Kinderschutzbundes, der gestern mit einer Feierstunde im Friedrich-Spee-Haus begangen wurde, nutzten sowohl Landrat Franz Einhaus als auch Bürgermeister Michael Kessler dafür, „Danke“ zu sagen.

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Die St.-Jakobi-Kindergartenkinder sangen für die Gäste und dankten auf diesem Wege für den Einsatz in Punkto Kindeswohl.

Quelle: in

„Danke allen, die sich dafür einbringen, dass die Lebensumstände von Kindern verbessert werden“, sagte Kessler in seinen Grußworten an die knapp 100 Gäste.

Landrat Einhaus zeigte die gegenwärtigen Aufgaben auf: „Der Kinderschutzbund arbeitet mit dem Jugendamt zusammen, unter anderem werden Familien in Konfliktsituationen bei Scheidung oder Straftaten betreut.“

Die Vorsitzende des Ortsverbandes, Bärbel Schlossarczyk, fand die Reden und Aufmerksamkeiten „ganz reizend“. Außerdem werte sie es als ein gutes Zeichen, dass nicht alle Reißaus nähmen, wenn sie sie sähen. Sie fand aber auch kritische Worte und plädierte für einen weiteren Einsatz für die Kinder, damit zumindest eine Chancenerweiterung erreicht werde, denn „Chancengleichheit gibt es nicht“, resümierte sie. Der heutige Stand habe viel Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten bedeutet.

Die Ehrenvorsitzende des Peiner Kinderschutzbundes, Dorle Mätzing, gab einen Einblick in die Anfänge bei einer „persönlichen Gefühlsrede“, wie sie ihre Ansprache statt „Festrede“ betitelte. „Denn wenn einem das Herz übergeht, dann kann man das nicht aufschreiben“, sagte sie. „Der heute anwesende Pastor Manfred Schwetje berichtete mir damals, dass eine Familie die Konfirmation eines Jugendlichen nicht bezahlen könne“, erzählte sie von den Anfängen. Dies sei einer der Gründe gewesen, einen Bund für die Kinder zu gründen. Die Probleme der Anfangszeit - „wir waren mittellos und unbekannt“, wie es Mätzing ausdrückte, seien nach und nach gelöst worden.

Als Überraschung für Pastor Schwetje trugen Jugendliche ein Gedicht vor. Es war von der als „Märchen-Oma“ bekannten Irmgard Müller verfasst worden, die mittlerweile in Berlin lebt. Sie ist ebenfalls eine von sieben Personen, die den Kinderschutzbund in Peine maßgeblich vorangebracht haben.

in

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