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Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag

Peine Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag

Peine. Der November ist der Monat der stillen Gedenktage. Am Sonntag gedachten mehr als 150 Besucher bei der traditionellen Kranzniederlegung im Herzberg der Opfer von Krieg und Gewalt.

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Gedenken am Ehrenmal. Hier (v.l.): Friedhelm Seffer, Hans-Jürgen Tarrey, Michael Kessler und Franz Einhaus.

Bürgermeister Michael Kessler und Landrat Franz Einhaus (beide SPD) sowie die Vertreter verschiedener Vereine und Verbände legten die Kränze am Mahnmal des gefallenen Soldaten nieder.

Zu Beginn der Gedenkfeier nahm Superintendent Dr. Volker Menke Bezug auf die vielen besonderen Gedenktage des Jahres 2014 - 100 Jahre Beginn des ersten Weltkrieges, 75 Jahre Beginn des zweiten Weltkrieges und 25 Jahre Mauerfall.

„Böse und leidvolle Geschichte soll sich nicht wiederholen. Jede Weltverbesserung fängt in jedem einzelnen Menschen an“, sagte er und rief dazu auf, aktiv für den Frieden einzutreten.

Nach dem Lied „Bleib bei mir, Herr“, das der Städtische Chor unter Leitung von Naum Nussbaum anstimmte, gab Bürgermeister Michael Kessler in seiner Rede zu bedenken, wie nahe die kriegerischen Auseinandersetzungen in diesem Jahr an Deutschland herangerückt sind.

„Der Krieg rückt näher, er wird konkret. Ausgehend von den Auseinandersetzungen in der Ukraine stellt sich die drohende Frage, ob wir, die Europäer, womöglich in einen Krieg hineingezogen werden können, obwohl der Friede seit 70 Jahren unser Markenzeichen ist. Wenn Nato-Grenzen überschritten werden, könnte das das Ende unserer diplomatischen Möglichkeiten sein“, meinte Kessler. Begleitet vom Lied „Ich hatt`einen Kameraden“, das der Posaunenchor Schmedenstedt spielte, legten dann Bürgermeister und Landrat sowie die Abordnungen verschiedener Vereine und Verbände Kränze am Ehrenmal im Herzberg nieder.

Gedanken der jungen Generation zum Volkstrauertag trugen drei Schüler der IGS Vöhrum vor. Sie setzten sich mit dem Thema Waffenexporte und ethischen Fragen zur Unterstützung kriegerischer Konflikte auseinander, bevor die vom Posaunenchor gespielte Nationalhymne die Gedenkfeier beendete.

Auch an vielen anderen Orten im Peiner Land fanden heute Gedenkveranstaltungen statt.

nic

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