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Gedenkstunde für kleine Seelen auf dem Friedhof

Peine Gedenkstunde für kleine Seelen auf dem Friedhof

Peine. Vögel zwitscherten, ein buntes Windrad drehte sich in der Sommerbrise und die Sonne schien hell durch die Bäume des Friedhofes, als sich Mitarbeiter des Trauerhauses und Friedhofes, Bestatter, Pastoren und andere Gäste an der Lichtung für kleine Seelen auf dem evangelischen Friedhof an der Gunzelinstraße trafen.

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Trafen sich zum zehnjährigen Bestehen der Gedenkstätte für vor, während oder kurz nach der Geburt verstorbener Kinder (von links): Anke Klindworth, Helga Löhr, Petra Horaiske und Ute Grüger.

Quelle: oh

Anlass war das zehnjährige Bestehen dieser Gedenkstätte für vor, während oder kurz nach der Geburt verstorbene Kinder. „Ich habe jahrelang nach einem solchen Ort gesucht und hatte irgendwann den Mut, mich an die St.-Jakobi-Kirchengemeinde zu wenden. Es kam zu einem runden Tisch mit verschiedenen Teilnehmern - und im April 2005 konnte dieser Platz seiner Bestimmung übergeben werden“, erinnert sich Ute Grüger vom Trauerhaus.

Pastor Frank Niemann dankte allen Beteiligten für ihr Engagement, insbesondere den Bestattern, die ihre Dienste kostenlos zur Verfügung stellen. „Damals, vor zehn Jahren, gab es diese unsägliche Diskussion über die Gewichtsgrenze von 500 Gramm für eine Bestattung. Das ist zum Glück kein Thema mehr. Leben beginnt lange vor der Geburt. Und es ist gut, dass wir hier einen Ort für trauernde Familien haben“, sagte er.

Renate Wesener, Vorsitzende der Hospizbewegung Peine, betonte ebenfalls die große Bedeutung eines Ortes der Trauer und des Gedenkens für die Familien. Helga Löhr von der Selbsthilfegruppe trauernder Eltern und Petra Horaiske, Referentin der katholischen Kirchengemeinde, trugen dann im Wechsel die Geschichte von der Regenbogenbrücke vor.

Pastorin Anke Klindworth schloss die Andacht mit einem Gebet und dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser. Alle Besucher hatten zudem Gelegenheit, Rosenblätter auf die Lichtung zu streuen.

rd

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