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Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt

Peine: Kranzniederlegung am Ehrenmal im Herzberg Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt

Auch in diesem Jahr fand traditionelle Kranzniederlegung im Herzberg für alle Opfer von Krieg und Gewalt statt. Bürgermeister Klaus Saemann, Landrat Franz Einhaus sowie Vertreter verschiedener Vereine und Verbände legten Kränze am Mahnmal des toten Soldaten nieder.

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Die Kranzniederlegung im Rahmen der Gedenkfeier fand am Denkmal des toten Soldaten im Herzberg statt.

Peine. Zu Beginn der Gedenkfeier nahm Superintendent Dr. Volker Menke Bezug auf die Rolle von Tätern und Opfern. „Auch wir hier auf dem Herzberg, hier auf diesem Platz, stehen gewissermaßen in einem Dilemma in der Frage: Wer ist Opfer? Wer ist Täter? Wer ist möglicherweise beides zugleich?“, fragte er. Er rief zum Engagement für den Frieden auf. Er müsse zur Herzensangelegenheit werden, die mit Wort und Tat angegangen werde.

Nach dem Lied „Gib Frieden“, das der Städtische Chor anstimmte, ging Klaus Saemann auf die bis heute währende Bedeutung der beiden Weltkriege ein. „Die für die Erinnerung wichtigen Stimmen, die eine der beiden Kriegskatastrophen auf deutschem Boden miterlebt haben, die dort Angehörige, Freunde oder Kameraden verloren haben, verstummen nach und nach. Aber die Tatsache, dass diese Vergangenheit weit zurückliegt, bedeutet nicht, dass sie mit dem Hier und Jetzt nichts mehr zu tun hat. Nach wie vor leiden zu viele Menschen unter Krieg, Unterdrückung und Hunger“, sagte er.

Im Anschluss lasen die 17-jährige Raja Monja Weber und die 18-jährige Sophia Kluge Passagen aus dem Buch „Im Westen nichts Neues“ vor. Die Schülerinnen des Ratsgymnasiums hatten sich mit dem Ersten Weltkrieg befasst und stimmten die Besucher mit den Texten über den jungen Soldaten, der erstmals einen Menschen tötet, sehr nachdenklich.

Begleitet vom Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden“, gespielt vom Posaunenchor Schmedenstedt, legten Bürgermeister, Landrat sowie die Vertreter verschiedener Vereine und Verbände die Kränze nieder. Die vom Posaunenchor gespielte Nationalhymne beendete die Gedenkfeier.

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