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Gedenken an Opfer von Krieg, Gewalt und Terror

Peine Gedenken an Opfer von Krieg, Gewalt und Terror

Peine. Der November ist der Monat der stillen Gedenktage. Am Sonntag gedachten bei strömendem Regen mehr als 100 Besucher zur traditionellen Kranzniederlegung im Herzberg der Opfer von Krieg und Gewalt.

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Kranzniederlegung zum Volkstrauertag am Ehrenmal.

Quelle: nic

Auch die Opfer der Terroranschläge von Paris wurden in das Gedenken einbezogen. Bürgermeister Michael Kessler und Landrat Franz Einhaus (beide SPD) sowie die Vertreter von Vereinen und Verbänden legten die Kränze am Mahnmal des gefallenen Soldaten nieder.

Zu Beginn der Gedenkfeier nahm der katholische Pfarrer Hendrik Rust Bezug auf den 70. Jahrestag des Kriegsendes und der damit verbundenen Ereignisse wie die Befreiung der Konzentrationslager und die Atombombenabwürfe in Japan. „70 Jahre - das ist ein Menschenleben. Wie lange kann die Form unseres Gedenkens und Erinnerns noch lebendig bleiben, wenn es bald niemanden mehr gibt, der den letzten Weltkrieg miterlebt hat?“, fragte Rust und mahnte an, nicht zu vergessen.

Nach dem Lied „Vergesset nicht“, das der Städtische Chor anstimmte, nahm Bürgermeister Michael Kessler in seiner Rede Bezug auf die Attentate von Paris. „Das Wochenende ist überschattet von dem brutalen Angriff der IS auf unschuldige Menschen in Paris. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Familien. Bei einem derartigen Anschlag mitten in einer europäischen Metropole ist die Vorstellung nicht so weit weg, dass man ja auch selbst hätte betroffen sein können oder Freunde und Bekannte“, meinte Kessler. Zudem ging er auf die weltweite Lage und die damit verbundene Flüchtlingsproblematik ein. Kritik äußerte er an der mangelnden Einigkeit in Europa und am Verhalten der USA, das maßgeblich zur derzeitigen Situation im Nahen Osten beigetragen habe. Begleitet vom Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden“, das der Posaunenchor Schmedenstedt spielte, legten dann Bürgermeister und Landrat sowie die Abordnungen verschiedener Vereine und Verbände Kränze am Ehrenmal im Herzberg nieder.

Die vom Posaunenchor gespielte Nationalhymne beendete die Gedenkfeier.

nic

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