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Gebläsehalle: Weitere 100 Flüchtlinge kommen

Ilsede Gebläsehalle: Weitere 100 Flüchtlinge kommen

Ilsede. Überraschung: Weitere 100 Flüchtlinge werden an diesem Sonntag in die Ilseder Gebläsehalle kommen - zusätzlich zu den bereits vorher angekündigten 300 Menschen, von denen sich bereits etwa 200 Personen im Gebäude befinden (PAZ berichtete).

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In der Ilseder Gebläsehalle leben derzeit bereits rund 200 Flüchtlinge.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Damit sind es ab Sonntag insgesamt 400 Asylbewerber, die in Ilsede leben. Sie kommen unter anderem aus Syrien, Irak und Afghanistan.

Kreis-Sprecherin Katja Schröder sagte der PAZ: „Wir wurden auch überrascht. Das niedersächsische Innenministerium hat am Dienstagabend im Rahmen eines zweiten Amtshilfe-Ersuchens um die Aufnahme von 100 weiteren Flüchtlingen gebeten, die am Sonntag erwartet werden.“ Die Unterbringung der Menschen sei im Erdgeschoss der Gebläsehalle geplant. „Wir werden unten die Spielecke sowie die Kleiderkammer abbauen und dort Betten aufstellen“, so Schröder weiter. Die Kinderspiele und die Kleider sollen woanders im Gebäude Platz finden.

Erster Kreisrat Henning Heiß betonte: „Natürlich sehen wir uns in der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung zu helfen. Darüber hinausgehende Aufnahmen von Flüchtlingen sind bei unseren Strukturen im Kreis jedoch kaum noch zu verkraften. Für ihr bisheriges Engagement möchte ich mich bei den haupt- und ehrenamtlichen Helfern sowie den vielen Freiwilligen herzlich bedanken.“

Parallel bereitet sich der Kreis Peine auf die geplante Ankunft von weiteren 100 Flüchtlingen vor, die heute Abend gegen 18 Uhr mit Bussen direkt aus Bayern in Ilsede erwartet werden. Schröder erklärte: „Im Gegensatz zu einigen Gerüchten herrscht in der Gebläsehalle eine friedliche und ruhige Atmosphäre unter den Menschen.“

Wie geht es weiter? Matthias Eichler, Sprecher des Innenministeriums: „Wir können nicht exakt sagen, wie viele Flüchtlinge noch kommen werden. Klar ist aber, dass die Menschen über einen Verteilungsschlüssel gerecht im Land den Kommunen zugewiesen werden.“ Die Flüchtlinge sollen dann laut Eichler nach einem erfolgreichen Asylverfahren soll schnell wie möglich an die Städte und Gemeinden weitergegeben werden. Das bedeute nicht automatisch, dass alle 400 Menschen im Peiner Land bleiben würden - aber noch einmal lange Fahrten quer durch das Land seien auch nicht wünschenswert.

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