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Garten in Flammen

Essinghausen Garten in Flammen

Schrecken am Nachmittag: Plötzlich stand der Garten von Günter Pieper aus Essinghausen in Flammen. Die Koniferenhecke und auch seine Kiefer sind ein Raub des Feuers geworden. Entstanden war der Brand durch Funkenflug, als Handwerker dem Gartenhäuschen seines Nachbarn ein neues Dach verpassten.

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Vom Gartenhaus sprangen die Funken über und setzten die Hecke von Günter Pieper, der hinter seiner verkohlten Kiefer steht, in Brand.

Quelle: cb

Peine-Essinghausen . Ein bisschen zittern Günter Pieper gestern immer noch die Knie, wenn er einen Tag zurück denkt, als plötzlich Teile seines Gartens in Flammen standen. Bei Dacharbeiten am Gartenhäuschen seines Nachbarn haben Funken die hochgewachsene Koniferenhecke in Brand gesetzt. Das Feuer griff dann auch auf die Kiefer über. „Die Flammen sind meterhoch in die Luft geschlagen“, erzählt Pieper.

Zum Glück war die Feuerwehr schnell vor Ort. „Das hat keine fünf Minuten gedauert“, sagt er. Die freiwilligen Helfer aus Essinghausen sind mit einem Fahrzeug angerückt, von der Kernstadtwehr waren vier Fahrzeuge im Einsatz. „Ich habe zu dieser Gartenseite ein Flachdach“, sagt der Rentner und zeigt auf sein Haus. Dort oben lag noch altes Laub, das auch von den Funken in Brand gesetzt worden ist.

„Zum Glück haben die Wehrleute das Laub schnell gelöscht, sonst hätten die Flammen auch auf mein Haus übergreifen können“, sagt Pieper, der bei dem Gespräch zeigt, dass er sein herzhaftes Lachen nicht verloren hat.

Der Rentner saß gerade im Esszimmer, als er das Feuer bemerkte. „Ich habe zuerst durch die Glastür gesehen, dass da irgendwelche Wolken vorbeizogen.“ Beim Blick durch das Fenster zum Garten sah es nicht besser aus. Zuerst dachte er an die Vulkan-Asche. Pieper stürmte dann auf die Terrasse. „Dort sah ich, wie die schöne Kiefer komplett in Flammen stand – und die Handwerker vom Nachbargrundstück meinten noch, sie müssten jetzt mit einem Eimer Wasser das Feuer löschen.“

Ein bisschen anders wurde Günter Pieper, als die Flammenwand immer dichter auf sein Haus zukam. „Da kann ich heute heilfroh sein, dass ich so glimpflich davon gekommen bin“, sagt er. Doch der Schaden ist trotzdem groß, denn die Hecke ist wertvoll gewesen. „Auch den schönen Goldregen hat es erwischt“, sagt der Rentner. Der hätte doch bald geblüht. „Nun ist er nur noch ganz schwarz“, kommentiert Pieper trocken.

In Mitleidenschaft gezogen worden ist auch der Wintergarten eines weiteren Nachbarn. Auf einem anderen Grundstück sind ein Plastikpool, ein Kunstrasen und Gartenmöbel von herumfliegenden Funken beschädigt worden. Menschen kamen nicht zu Schaden.

pif

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