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"Ganze Kerle" begeisterten vor allem Frauen

Peine "Ganze Kerle" begeisterten vor allem Frauen

Glitzerfummel und nassgelachte Taschentücher - das Gastspiel "Ganze Kerle" des Hamburger Ohnsorg-Theaters begeisterte am Freitagabend in den fast ausverkauften Peiner Festsälen.

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„Ganze Kerle“: Die Komödie des Ohnsorg-Theaters begeisterte das Peiner Publikum in den Festsälen.

Quelle: ISABELL MASSEL

Szenen-Applaus feuerte die Schauspieler zu Höchstleistungen an. Bravorufe und frenetischer Beifall belohnten die Darsteller für ihr furioses Spiel, und nach dem ersten Schlussvorhang stand das gesamte Publikum. Die Zuschauer sahen eine turbulente, zweistündige Komödie mit knackigen Dialogen: Vier Paketboten wollen ihrem unbeliebten Chef helfen. Seine Tochter hat ihre Herz erobert und ist schwer krank.

Nur eine teure Operationen kann sie heilen. Der Jüngste, der feurige Mexikaner Manuel Rodriguez, fabelhaft gespielt von Yilmaz Bayraktar, hat dann die zündende Idee. Eine Travestie-Show soll Geld einbringen. Nach langer Überzeugung stimmen schließlich auch der ruhige Georg (Frank Gruppe), Muttersöhnchen Hinnerk (Markus Gillich) und der stoische Paul (Robert Eder) zu. Die Männer verabreden sich zu den Proben in ihrer Firma. Das Ganze ist ihnen schon ein bisschen suspekt, aber tapfer üben sie Stöckelschuh-Laufen, schwingen die Hüften, wie das ihrer Meinung nach Frauen tun, und versuchen, elegant zu tanzen.

Die Zuschauer wischen sich die ersten Lachtränen aus den Augen. Richtig witzig wird es, als die scheinbar spießige Mutti (Edda Loges) den Trainerpart übernimmt. Sie bringt die Truppe auf Vordermann und zieht das überwiegend weibliche Publikum mit treffenden Sprüchen auf ihre Seite. Laute Lachsalven ertönen, als sie ihre Weisheiten von sich gibt. „Es ist nicht einfach, eine Frau zu sein. Der Herrgott nur die Besten dafür ausgesucht“, tönt sie, als die Männer beim Üben schwächeln. Schließlich macht auch der zufällig auftauchende Chef (Till Huster) mit.

Finale: Oldies, glitzernde Kostüme und gekonnte Tanzeinlagen begeistern. Die Männer geben alles und werden mit großem Beifall belohnt. „Toll, einzigartig“, waren nur einige Bemerkungen der Zuschauer. Und so ganz nebenbei wurden Toleranz, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft als Tugenden vermittelt.

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