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Gaby Hauptmann zog Zuhörer in ihren Bann

Peine Gaby Hauptmann zog Zuhörer in ihren Bann

Peine. Sie schreibt mit spitzer Feder. Allein die Titel ihrer Bücher sind provokant „Suche impotenten Mann fürs Leben“ oder „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“. Kein Wunder, dass es Bestsellerautorin Gaby Hauptmann erstaunt, dass doch einige Männer zu ihrer Lesung in die Buchhandlung Gillmeister gekommen waren.

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Lesung bei Gillmeister: Die Besucher hingen geradezu an den Lippen der Bestsellerautorin Gaby Hauptmann.

„Wahrscheinlich wissen Sie gar nicht, wer ich bin und wurden einfach mitgeschleppt“, mutmaßte sie und hatte gleich alle Sympathien auf ihrer Seite. Das neueste Buch der Autorin, „Zeig mir, was Liebe ist“, klingt im Vergleich fast zu brav, um wahr zu sein. Und doch bewies sie bei der Lesung, dass sie ihrem Stil treu geblieben ist. Wortgewandt, charmant und mit ganz viel Humor zog Hauptmann die rund 70 Zuhörer in ihren Bann. Die Besucher hingen geradezu an ihren Lippen und konnten gar nicht genug bekommen von der Romanfigur Leska, einer unwiderstehlichen Heldin, unkonventionell, lebensklug und voller Überraschungen. Das Buch beinhaltet so viele Wendungen, dass es keine reine Liebesschnulze ist. Ein bisschen Drama, eine Prise Komödie, ein Hauch Erotik und dann auch noch ganz viel Krimi. Wieder einmal stellte die Autorin, die am Bodensee zu Hause ist, unter Beweis, dass die besten Geschichten das Leben schreibt. Denn aus diesem ziehe sie ihre Ideen, verriet sie im Gespräch.

Deutlich wird dies auch in der Jugendbuchserie „Kaya“, die seit 2005 erscheint. Eine Pferdebuchserie, die absolut authentisch ist. „Meine Tochter reitet schon seit sie ein Kind ist, da brauchte ich das Erlebte nur noch aufschreiben“, plauderte Hauptmann aus dem Nähkästchen. „Erst kürzlich war ich auf einer Pferdesafari in Südafrika und habe auch diese Erlebnisse in der Kaya-Serie untergebracht.“

Bevor sich Hauptmann an das Signieren der Bücher machte, hatte sie für ihre Zuhörer noch eine Kurzgeschichte „die ich Ihnen mit auf den Weg geben möchte“ - „Leidenschaft in Rot“, die ebenfalls sehr gut beim Publikum ankam. Ebenso der Dank der Autorin zum Abschluss: „Vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, nach einem anstrengenden Tag herzukommen, um ein bisschen die Zeit zu genießen.“ Sehr sympathisch und bodenständig, das fanden auch die Gäste und entließen Hauptmann mit großem Applaus.

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