Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Fusionsdebatte in Peine: Opposition stellt Forderungen

Peine Fusionsdebatte in Peine: Opposition stellt Forderungen

Peine. Mit Forderungen schalten sich die oppositionellen Gemeinschaft unabhängiger Bürger (GuB) und die Piraten in die Fusionsdebatte des Kreises Peine ein. „Wenn man den Bürger bei Fusionsüberlegungen mitnehmen will, muss es greifbare Vorteile für ihn, wie etwa kürzere Wege zur Verwaltung oder handfeste Kosteneinsparungen, geben“, fordert Ratsherr und GuB-Chef Hartwig Klußmann.

Voriger Artikel
Tritte auf dem Schützenfest: 100 Arbeitsstunden für Peiner
Nächster Artikel
Fasching im Peiner Land: Vereine und Einrichtungen feiern

Das Jobcenter des Kreises Peine: Die Opposition fragt, warum es daneben noch die Arbeitsagentur geben muss?

Quelle: A

Die Kfz-Zulassung gehöre in die Bürgerbüros der Gemeinden - das wäre praktizierte Bürgernähe. „Es wäre ein Stück aus dem Tollhaus, wenn ein Plockhorster künftig sein Auto-Kennzeichenschild zur Stilllegung seines Kraftfahrzeugs nach Hildesheim oder Salzgitter bringen müsste“, so Klußmann.

Zu kritisieren sei auch die Mehrgleisigkeit bei der Wirtschaftsförderung und im Marketingbereich. Mit der kreiseigenen Wito und der städtischen Peine Marketing gebe es für 130 000 Kreiseinwohner zwei Firmen mit einem siebenstelligen Etat und einem nahezu identischen Aufgabenzuschnitt. Mattias Roll (Piraten) sagt: „In der Stadt gibt es mit der Wirtschaftsförderungsabteilung im Rathaus faktisch sogar drei Instanzen, die sich mit Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit befassen.“ Beim Jobcenter an der Stederdorfer Straße leiste sich der Kreis ebenfalls eine kostspielige Mehrgleisigkeit. Es stelle sich die Frage, warum sich neben dem Jobcenter des Kreises die Peiner Außenstelle der Bundesanstalt für Arbeit am Schleusenteich ebenfalls um Arbeitslose kümmere. Die Kosten für diese Behörden-Parallelität trage immer der Bürger. Auch das alleinige „Privileg“ des Kreises zur Aufstellung von Radarfallen sei unbefriedigend. Klußmann und Roll: „Die Stadt und die Gemeinden dürften am ehesten wissen, wo Geschwindigkeitskontrollen sinnvoll sind, nämlich beispielsweise an Kindertagesstätten, Schulbushaltestellen oder Seniorenheimen.“ Der Landkreis erwecke hingegen gelegentlich den Eindruck, dass er mehr am „schnellen Blitzergeld-Euro“ an der Autobahn als an den neuralgischen Stellen in der Stadt oder in den Ortschaften interessiert sei.

rd

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung