Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Fusionsdebatte: Heftige Kritik von Kramer am Gutachten

Kreis Peine Fusionsdebatte: Heftige Kritik von Kramer am Gutachten

Kreis Peine. Mit heftiger Kritik reagierte Michael Kramer (CDU) auf die Veröffentlichung des Gutachtens zu einer möglichen Fusion zwischen Peine und Hildesheim (PAZ berichtete).

Voriger Artikel
Live-Ticker zur Bürgermeister- und Europawahl: Kessler, Erwig und Bertram bleiben Bürgermeister
Nächster Artikel
Gildentag von Handwerk und Kirche stand im Zeichen der europäischen Einheit

Michael Kramer kritisiert heftig das Gutachten zur Fusion.

Quelle: pif

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion spricht von einem von den Landräten beider Kreise „bestellten Gutachten“. Das Papier war am Freitag vom Sachverständigen Heinrich Albers in Hildesheim vorgestellt worden.

Kramer sagt: „Es zeigt sich erneut, dass keine unvoreingenommenen vorläufigen Gespräche geführt worden sind, wie SPD Fraktionsführer Günter Hesse im Kreistag Peine versicherte, sondern konkrete ernsthafte Verhandlungen mit dem Ziel der Auflösung des Landkreises Peine.“ Angesichts dessen sei das Ergebnis des Gutachtens, in dem die Fortsetzung der Verhandlungen empfohlen wird, nicht verwunderlich.

Kritik übt Kramer dabei vor allem an der Informationspolitik von Landrat Franz Einhaus (SPD): „Die bisher in keiner Weise einbezogenen Gemeinden, Bürgermeister und Räte werden hier vor vollendete Tatsachen gestellt, indem in vertraulichen Verhandlungen in Hinterzimmern über ihre Köpfe hinweg entschieden wird.“

Als bedenklich bezeichnet es Kramer auch, dass Einhaus in einem Kommentar zum Gutachten sagt, er wolle den Landkreis Peine und die lokalen Verbände als Ganzes nach Hildesheim überführen. Denn die Verbände selbst - so Kramer - würden dabei gar nicht gefragt. Zudem seinen einige Verbände wie der Arbeitgeberverband oder die Handwerkskammer nach Braunschweig orientiert.

Abschließend forderte Kramer erneut, eine Abstimmung über eine Fusion: „Die Bürger wollen über ihre politische Heimat selbst bestimmen. Eine Abstimmung ist dringend erforderlich um eine demokratische Legitimation für dies umstrittene Vorhaben zu erlangen.“

Von Thorsten Pifan

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung