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Fusion: Hildesheim prüft Mitgliedschaft im ZGB

Kreis Peine Fusion: Hildesheim prüft Mitgliedschaft im ZGB

Kreis Peine. Eine neue Initiative soll neuen Schwung in die festgefahrene Fusionsdebatte (PAZ berichtete) bringen: Hildesheims SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Klaus Bruer hat eine Mitgliedschaft Hildesheims im Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) ins Gespräch gebracht.

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Wohin geht die Reise? In Sachen Fusion will sich der Kreis Hildesheim jetzt möglicherweise dem Zweckverband Großraum Braunschweig anschließen.

Quelle: mic

Das Ziel: Die Skeptiker einer Fusion Peine-Hildesheim zum Umdenken zu bewegen, damit eine Fusion Hildesheim-Peine doch noch gelingen kann. Ende Juni ist ein Treffen beim ZGB in Braunschweig mit allen Beteiligten verabredet.

„Wir begrüßen diese Initiative außerordentlich“, sagte Peines SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Günter Hesse und spricht von einer spannenden Wende. Denn lautstärkste Kritiker einer Fusion zwischen Peine und Hildesheim sind Befürworter einer Großregion Braunschweig oder eines Regionalverbandes, der aus dem ZGB hervor gehen soll. Laut Hesse werden an dem Gespräch neben dem Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Detlef Tanke (SPD), und dem Verbandsdirektor Hennig Brandes auch die Fraktionsvorsitzenden der Verbandsversammlung von SPD, CDU und Grünen dabei sein. Zudem beteiligen sich die Fraktionsspitzen von SPD und Grünen aus Hildesheim und Peine. „Wir haben auch die Peiner Kreistags-CDU eingebunden“, sagte Hesse.

Hans-Werner Fechner, CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender, war im Urlaub, ihn hatte die Einladung noch nicht erreicht. „Ich gehe aber nie Gesprächen aus dem Weg“, sagte er. Weiter wollte er sich zu dem Thema nicht äußern. „Wir müssen das in der Fraktion klären“, so Fechner, der anfügte, dass im Falle von neuen Gesprächen der Zeitplan einer Fusion auf jeden Fall geöffnet werden müsse.

Für Initiator Klaus Bruer ist die Frage nach dem Zeitplan nicht offen. „Wir können eine ZGB-Mitgliedschaft im Zusammenhang mit dem Gebietsveränderungsvertrag beschließen“, sagte er. Hesse dagegen deutete an, dass bei der neuen Variante auch der Zeitplan für eine Fusion auf den Prüfstand müsse. Für die Peiner Grünen im Kreistag ist der Vorstoß eine weitere Variante, die diskutiert werden müsse, sagte Fraktions-Chef Heiko Sachtleben. Allerdings: „Sollte die ZGB-Mitgliedschaft Hildesheims möglich sein, bedeutet dies keinen Automatismus, dass es eine Fusion zwischen Peine und Hildesheim geben muss.“

Die Grünen in Hildesheim begleiten den neuen Vorstoß. Grünen-Fraktionschef Holger Schröter-Mallohn sagte der PAZ: „Wir müssen aufpassen, dass wir Hildesheimer als Anhängsel im ZGB nicht die Vorteile verspielen, die wir mit einer Fusion mit Peine erreichen können.“ Bisher sei er von der Fusion nicht überzeugt, weil er die echten Vorteile nicht sehe. Viele der aufgezeigten Synergien ließen sich über eine interkommunale Zusammenarbeit erschließen.

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